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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17085
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, eine Bekannte war früher in einer Beziehung (unverheiratet)

Kundenfrage

Hallo, eine Bekannte war früher in einer Beziehung (unverheiratet) und beide hatten diverse Geldsorgen. Sie hat dann Geld von einem Dritten bekommen, der dies zunächst ohne Bedingungen oder Vertrag geliehen hatte. Nun kam es zur Trennung dieser Beziehung und weiterem Ärger, der sie emotional in eine schwere Krise stürzte, denn nun forderte der Geldgeber auf einmal sein Geld zurück. In der Not hat sie dann einen Darlehensvertrag unterschrieben, da nur sie arbeitete. Von den ehemals 60.000€ (wurde Bar gegeben) hat sie mit Müh und Not 28000€ zurückgezahlt, ist jetzt aber nicht in der Lage das Geld zurückzuzahlen. Der Geldgeber fordert natürlich - auch aufgrund des Darlehensvertrages und Zahlungspausen etc. weiterhin die Rückzahlung.

Die Dame hatte mit ihrem Exfreund natürlich mündliche Absprachen, die diesen kalt lassen. Er ist dazu serbischer Staatsbürger und hatte bereits diverse Probleme, kurzum der zahlt nicht...oder nicht freiwillig und wird alles unternehmen sich daraus zu drehen.
Wie verhält sich das, beide waren über den 2 Jahre zusammen und nur sie hat Geld erhalten und für die Lebensgemeinschaft bezahlt. So wurde zB ein Auto für 20000€ gekauft, aber auf den NAmen der Mutter (wg Versicherung) angemeldet. Ich könnte mir vorstellen, das bei einer Forderung behauptet würde, das Geld zum Kauf kam von der Mutter usw. Wieweit das nachweisbar ist, bezweifel ich zwar den die sind alle mittellos und haben keinerlei Kontauszüge usw.. Ich möchte daraufhinaus, das sie gegenüber ihrem Exfreund das gesamte Geld fordert und Aussage gegen Aussage steht...da beide keinerlei Verträge darüber gemacht haben. Das dürfte Ihnen bekannt vorkommen, ich suche nun die entsprechenden Tips, was wann wie gemacht werden sollte.

Vom Procedere würde ich jetzt mittels Mahnbescheid starten. Ich vermute, das der exFreund das ignoriert und die im Verfahren liegenden Prozessschritte missachtet ,sie somit zügig an einen Titel kommt.

Damit schliesse ich den Fragenkomplex: 1.)wie muss sie gegenüber dem Exfreund argumentieren, sehen sie das Mahnverfahren auch als geeignet an? 2.) Weiterhin möchte ich dann an den Darlehensgeber heran, den der hat sich kaltlächelnd an sie und nicht an den Exfreund gehalten - jedoch existiert nunmal der Vertrag, den sie aber nicht bedienen kann. Wenn ein Titel etc. käme, könnte man ihm diesen abtreten oder 3.) aufgrund der Höhe und dem Gesamtärger Privatinsolvenz etc. anmelden

Vielen Dank, XXXXX XXXXX Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1.)wie muss sie gegenüber dem Exfreund argumentieren, sehen sie das Mahnverfahren auch als geeignet an?

Das Mahnverfahren ist auf jeden Fall der richtige Weg.

Man sollten den Gegner zunächst aber per Einschreiben zur Zahlung auffordern.

Dann kann man auch einen Anwalt nehmen - geht auch über Beratungshilfe, sodass keine Kosten anfallen.

Danach beantragt man den gerichtlichen Mahnbescheid.

2.) Weiterhin möchte ich dann an den Darlehensgeber heran, den der hat sich kaltlächelnd an sie und nicht an den Exfreund gehalten - jedoch existiert nunmal der Vertrag, den sie aber nicht bedienen kann. Wenn ein Titel etc. käme, könnte man ihm diesen abtreten oder

Hier wird man nicht viel machen können, wenn nur sie im Vertrag steht; bzw. es die Absprachen nur mit ihr gab.

3.) aufgrund der Höhe und dem Gesamtärger Privatinsolvenz etc. anmelden

Kann man auch machen. Das heißt es aber, 7 Jahre Hände hoch.

raschwerin und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo,


 


prima, dann bestätigen Sie meine Überlegungen. Bei der Privatinsolvenz hatte ich im Hinterkopf, das würde nach Novellierung schon in 3 Jahren gehen? Und man muss etwa 30% bezahlen, bzw. bietet das gleich als Vergleich an ? Gruß

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wieviel man letztlich doch zahlen muss, hängt auch vom Verhandlungsgeschick des Insolvenzverwalters ab.