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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Hallo, ich bin seit 2011 in der privaten Insolvenz, mir wurde

Kundenfrage

Hallo, ich bin seit 2011 in der privaten Insolvenz, mir wurde ein Auto (Fiat 500), welches bar bezahlt wurde, weggenommen und mir dadurch die Möglichkeit genommen meine Firma weiter am Laufen zu halten. Meine Lebensgefährtin musste einen Kredit in Höhe von 15.000 € aufnehmen, damit wir uns ein Auto anschaffen konnten um weiter meine Tätigkeit als Kurierfahrer durchführen zu können. Ist dies verhältnismäßig und zumutbar? über eine Antwort würde ich mich freuen. mfg xxxxxxxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 3 Jahren.

RA Schröter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Sicherlich war die Maßnahme nicht berechtigt, wenn Sie aufgrund der Tätigkeit auf das Auto angewiesen sind und waren. Zumindestens hätte der Insolvenzverwalter Ihnen die Möglichkeit einräumen müssen, dass Fahrzeug selbst von der Insolvenzmasse auszulösen, wobei hier grundsätzlich ein Freibetrag zwischen EUR 1.500,- und EUR 2.500,- zum Ansatz kommt.

Der Insolvenzverwalter hat damit Ihrer selbständigen Tätigkeit geschadet, so dass Sie versuchen sollten dies bei dem Insolvenzgericht vorzutragen und bei den monatlichen abzuführenden Beträgen an die Insolvenzmasse den verloren Freibetrag erstattet bekommen.

D.h. nicht angesetzte Freibetrag wird mit den Zahlungen, die Sie an die Insolvenzmasse zu leisten haben, angerechnet. Wichtig ist aber eine vorherige Verständigung bzw. ein gerichtlicher Hinweis.

RA Schröter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).


Viele Grüße

Customer:

Das Fahrzeug wurde von mir Jahre vorher bereits bar bezahlt. Dann bräuchte ich doch keine Auslöse? Oder etwa doch?

RA Schröter :

Wenn das Fahrzeug bar bezahlt wurde, dann ist das Fahrzeug wohl in Ihrem Eigentum gewesen. Der Insolvenzverwalter ist hierbei verpflichtet, dass gesamt Vermögen zu verwerten. Hierzu gehört auch ein Fahrzeug. Allerdings hat der Insolvenzverwalter Rücksicht zu nehmen, wenn ein Fahrzeug für die Ausübung einer Angestellten- oder selbständigen Tätigkeit benötigt wird. In diesem Fall wird der Schuldner durch diese Auslöse geschützt, die es ihm ermöglichen soll, ein Auto zu haben, welches maximal einen Wert bis EUR 2.500,- haben darf. Hat das Fahrzeug einen höheren Wert muss der Insolvenzschuldner die Differenz zwischen Auslöse (Freibetrag) bis zum tatsächlichen Wert zahlen, damit die Gläubiger nicht benachteiligt werden.

Folglich ist Ihnen ein Schaden in Höhe des Freibetrages entstanden, dass Sie das Fahrzeug für berufliche Zwecke benötigen.

RA Schröter :

Viele Grüße

Customer:

ok das wollte ich nur wissen. schönen Dank und schöne Grüße aus Berlin :)

RA Schröter und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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