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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Bestätigunghiermit bestätige ich xxxxxx(Mutter)

Kundenfrage

Bestätigung hiermit bestätige ich xxxxxx(Mutter) für meinen Sohn xxxxxx den Betrag 18000 Euro für die Immobilie zu geben. Unterschrift gegeben. Meine Frage Kann ich das Geld Rechtlich einforden? Mit freundlichen Grüssen xxxxxxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ioh Sie höflich fragen:

Sollen die 18.000 EUR eine Schenkung sein oder soll die Mutter dafür eine Gegenleistung erhalten?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

ich weiss es nicht, aber ich denke das ich dafür mein Erbe abtreten müsste

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Wenn Sie als Gegenleistung das Erbe abtreten müssen, dann wäre dies in einem Erbverzichtsvertrag geregelt. Dieser müsste allerdings dann zwingend notariell beurkundet werden.

Ein Erbverzicht scheidet somit aus.

Wenn Sie keine Gegenleistung erhalten, so ist das Schreiben als ein Schenkungsversprechen zu werten.

Das Problem ist:

Der Gesetzgeber lässt eine Schenkung nur in einer bestimmten Form zu: Der notariellen Beurkundung.

Dies ist in § 518 BGB geregelt:

§ 518 Form des Schenkungsversprechens
(1) 1Zur Gültigkeit eines Vertrags, durch den eine Leistung schenkweise versprochen wird, ist die notarielle Beurkundung des Versprechens erforderlich

Fehlt eine solche notarielle Beurkundung, so ist das Schenkungsversprechen nichtig. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Sie als Beschenkter das Geschenk bereits erhalten haben. In diesem Falle wird die Nichtigkeit aufgrund der fehlenden Beurkundung geheilt (sog. Handschenkung).

Nach § 518 BGB ist das Versprechen Ihrer Mutter leider formunwirksam.

Das Geld können Sie leider nicht rechtlich einfordern.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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