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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16542
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich bezüglich meiner

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich bezüglich meiner Rechtslage mit einem ehemaligen Geschäftspartner ( Herr W. ) bei Ihnen in folgendem Fall erkundigen. Es hat sich herausgestellt, dass sich Herr W. seit 1,5 Jahren regelmäßig in mein Geschäftskonto einloggt und meine Daten speichert. Den Zugang hat er über einen Netkey aus unserer gemeinsamen Firmenzeit, von dem ich ausgegangen bin, dass er von der Bank gelöscht wurde. Meine Frage hierzu: Darf sich Herr W., mit dem Wissen, dass es sich um ein fremdes Konto handelt, in dieses einloggen, die Daten speichern um diese dann zu seinem Vorteil zu verwenden? Aufgrund der Einsicht auf mein Konto kann er mein Geschäft in allen Details seit 1,5 Jahren auswerten, was er nachweislich auch macht. Ich freue mich auf Ihre Antwort und bedanke XXXXX XXXXX Voraus mfg xxxxxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Nein, das darf er nicht, er macht sich sogar strafbar.


Nach § 202 a des Strafgesetzbuchs hat er sich eines Ausspähens von Daten strafbar gemacht

§ 202 a STGB lautet


Wer sich unbefugt Zugang zu Daten verschafft, die nicht für ihn bestimmt sind, und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind und die Zugangssicherung dabei überwindet, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft


Sie können daher sogar gegen ihn eine Strafanzeige machen.


Zudem haben Sie gegen ihn einen zivilrechtlichen Anspruch aus § 823 II BGBiVm § 202 a STGB auf Ersatz des Schadens den er Ihnen dabei zugefügt hat .


Auch einen Anspruch auf Unterlassung haben Sie



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie sehr gerne nach, mit der Funktion

DEM EXPERTEN ANTWORTEN



Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung


vielen Dank













Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schiessl, Vielen Dank XXXXX XXXXXür Ihre schnelle Antwort. Es wurde mir von anderer Stelle mitgeteilt, dass, da Herr W. die Zugangsdaten hatte, es sich hierbei auch nicht um eine Straftat handelt. Ich gehe davon aus, auch wenn er die Zugangsdaten hat er genau weiß, dass es sich um ein fremdes Konto handelt, er also auch nicht dazu berechtigt ist, sich in dieses einzuloggen geschweige denn sich durch die Einsicht der Daten einen Überblick über mein Geschäft zu verschafft. Wenn ich einen fremden Wohnungsschlüssel besitze heißt das doch noch lange nicht, dass ich in dieser Wohnung wohnen darf. Oder?

 

mfg

xxxxxxxx

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben ihm die Daten ja nicht freiwillig überlassen sondern er hat sich den Netkey dazu unbefugt verschafft.





wenn er die Zugangsdaten kannte , kommt 202 b STGB in Betracht


Diese Vorschrift betrifft das Abfangen von Daten


Die Voraussetzungen sind

Daten
aus nicht öffentlicher Datenübermittlung
nicht für den Täter bestimmt


Ich würde Ihnen empfehlen, Strafanzeige zu stellen und die rechtliche Würdigung der Staatsanwaltschaft zu überlassen.


Dazu schildern Sie einfach den Sachverhalt und bitten um strafrechtliche Würdigung unter allen denkbaren Aspekten
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

gerne
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,




bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht.



Ist noch etwas unklar geblieben ? Bitte fragen Sie nach so oft Sie möchten


Wenn ich aber Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um positive Bewertung
Vielen Dank
Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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