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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15714
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Warum ist ein Einspruch nicht subsumtionsfähig?

Kundenfrage

Warum ist ein Einspruch nicht subsumtionsfähig?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:






Einen Einspruch braucht man nur binnen der Frist einzulegen.

Der Einspruch musss enthalten, die Bezeichnung des Urteils , gegen das man Einspruch einlegt, und die Erklärung. dass gegen das Urteil Einspruch eingelegt wird,

Dann versetzt der Einspruch das Verfahren in den Stand zurück, in dem es sich vor der Säumnis befand.


Man schreibt in den Einspruch keine Begründung, sondern die Begründung schreibt man in dem Verfahren, das durch den Einspruch wieder auflebt.


Daher ist der Einspruch nicht subsumtionsfähig, weil man in ihm keine Ausführungen zum Verfahren macht.


Die macht man erst dann wenn der Einspruch den Prozeß wieder in die Lage vor Säumnis zurückversetzt hat.



Ein Einspruch sieht so aus:


In Sachen.....


legen wir gegen das Versäumnisurteil vom.... zugestellt am Einspruch ein


Unterschrift



Das ist die gesamte Einspruchseinlegung.


Der Prozess wird dann in die Lage vor Säumnis zurückversetzt

Dann können Sie Ihre Einwendungen bringen





Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie sehr gerne nach

Bitte dazu die Funktion

DEM EXPERTEN ANTWORTEN


benutzen





wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung



So wird der Experte bezahlt

vielen Dank












Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender ,


Haben Sie noch Fragen?

Sehr gerne



Wenn nicht freue ich mich sehr über eine positive Bewertung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schiessl,


 


leider wurde meine Frage Ihnen nicht in vollem Umfang zugeleitet, und deshalb konnten Sie wahrscheinlich die Frage auch nicht beantworten.


 


Im weiterem schrieb ich nämlich:



In einem Schreiben teilt uns der Richter nun mit, dass unsere Verteidigung nicht subsumtionsfähig ist und unser Einspruch derzeit keine Aussicht auf Erfolg hat.


 


Also es geht hier um unsere Einspruchsbegründung, um eine Sachdarstellung, welche mit Beweismittel in Form von Kopien von Einwendungs-, und Beschwerdeschreiben glaubhaft gemacht werden sollte, aber abgelehnt wird, da „unbeachtlich“ und nicht „subsumtionsfähig“ ist.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Subsumtion ist das Einordnen eines Sachverhalts unter ein Gesetz.


Das was Sie geschrieben haben, lässt sich nicht unter ein Gesetz subsumieren.


ZB wenn Sie einen Kaufvertrag behaupten müssen Sie vortragen, dass sich Käufer und Verkäufer über den Verkauf einer Sache und über den Preis geeinigt haben etc


Der Sachvortrag muss immer einem Gesetz entsprechen, auf das man seinen Anspruch stützt


Wenn Ihr Vortrag nicht subsumtionsfähig war. ließ er sich dem Gesetz nicht zuordnen




Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage


Wenn nicht fragen Sie nach, so oft Sie möchten
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?


Gerne
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender ,


Ich würde höflich bitten, mir mitzuteilen, was noch fehlt an meiner Antwort, damit ich positiv bewertet und damit bezahlt werde
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schiessl,


 


sicherlich sind Ihre Ausführungen auf meine Recht & Justiz Frage auf JustAnswer alle richtig, jedoch meine Frage wurde mit Ihrer Ausführungen nicht beantwortet:


 


1.) Telekom stellt Rechnung


 


2.) Wir lehnen Zahlung ab, da es wurden ankommende und ausgehende Gespräche sekundengleich vom gleichen Endgerät im Ausland berechnet und in Rechnung gestellt: eine Leistung, deren Erbringung technisch nicht möglich ist.


 


3.) Telekom antwortet auf unsere Beschwerden 2 ½ Jahre nicht, danach ohne auf die Beschwerden einzugehen, wird Klage erhoben.


 


4.) Unsere Klageerwiderung, wo wir uns auf die Einwendungs-, und Beschwerdeschreiben berufen, wird vom Richter als „unbeachtlich“ und nicht „subsumtionsfähig“ bezeichnet.


 


5.) wir verstehen nicht, wieso der Richter nicht bereit ist, unsere Beschuldigungen gegen Telekom zu berücksichtigen und stellen die Frage bei JustAnswer.


 


6.) Leider erklären uns Ihre Ausführungen nicht, was der Richter gemeint haben könnte.


 


MfG


 


Richard A. Hardy

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie hatten von einem EINSPRUCH geschrieben, nicht von einer Klageewiderung.

Das ist ein großer Unterschied.

Ein Einspruch ist etwas völlig anderes als eine Klageerwiderung


Auch kann ich ohne Aktenkenntnis leider nicht Ihnen genau erklären, was der Richter gemeint haben könnte.


Ich kann es mit nur so vorstellen, dass die Abweht des geltend gemachten Anspruchs auf eine bestimmte Gesetzesvorschrift gestützt werden muss


Das was Sie geschrieben haben, passt nicht zu den Voraussetzungen dieser Norm.


Oder es ist so, dass Sie nur auf die Schreiben Bezug genommen haben.


Dies genügt ebenso wenig, sondern es muss der Inhalt der Schreiben dargelegt und dann die Schreiben als Beweis beigefügt werden.

Sonst ist die Erwiderung nicht schlüssig



Ich hoffe, ich konnte Ihnen nunmehr weiterhelfen


Wenn nicht können Sie sehr gerne den Sachverhalt genauer darlegen.




Wenn ich helfen konnte freue ich mich über eine positive Bewertung

vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schiessl,


 


 


Was wir eingereicht haben, war unser Einspruch gegen das Versäumnisurteil und wir haben in diesem Einspruch erstmalig zur Klage Stellung genommen.


 


Selbstverständlich haben wir Kopien von diesen Einwendungs-Schreiben beigefügt und zu deren Inhalt weitere Fakten ausführlich erklärt.


 


Ich glaube nun, dass meine Frage ohne Aktenkenntnis leider nicht zu beantworten ist. Wie könnten wir einen Schritt zur Lösung näher kommen?


 


MfG


 


Richard A. Hardy

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ich weiß natürlich nicht , was Sie geschrieben haben


Können Sie mir bitte den Schriftsatz zukommen lassen

per mail
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,




bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht.



Ist noch etwas unklar geblieben ? Bitte fragen Sie nach so oft Sie möchten


Wenn ich aber Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um positive Bewertung
Vielen Dank

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