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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

HAllo ich bin Unternehmer und habe leider bei einem meiner

Kundenfrage

HAllo ich bin Unternehmer und habe leider bei einem meiner kunden den termin des baubeginns nicht einhalten können weil ich mir einen Nabelbruch eingefangen habe und dieser sofort operiert werden musste nun fall ich 4 Wochen aus die Kundin abenr besteht darauf das sofort mit dem bau angefangen wird ( es soll eine Terrasse gebaut werden) wie kann ich mich ferhalten es ist auch schon Geld für Materialien gelaufen die sofort bestellt und bezahlt worden sind
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wurde denn ein konkreter Fertigstellungstermin vereinbart?

Hat Ihnen die Kundin schon eine Frist gesetzt ?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nein ein Fertigstellungstermin wurde nicht vereinbart, allerdings war der 15.07.2013 Baubeginn. Eine Frist wurde auch nicht gesetzt Sie möchte jetzt einfach nur die Anzahlung zurück für die allerding schon Materrialien für die Baustelle gekauft wurde Die Summe beträgt 800€

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, das geht nicht!

Warum:

Die Auftraggeberin kann Ihnen den Vertrag nach § 649 BGB jederzeit kündigen. Dies sieht das Gesetz so vor, dagegen können Sie nichts machen.

ABER:

Das Gesetz sieht in § 649 BGB auch vor, dass Sie nach der Kündigung weiterhin Ihren Anspruch auf den Werklohn haben, abzüglich dessen, was Sie sich durch die Kündigung erspart haben.

Das bedeutet konkret: Wenn Sie die Materialien gekauft haben, dann haben Sie ein Recht darauf, dass Ihnen diese Aufwendungen ersetzt werden. Weiterhin haben Sie auch einen Anspruch darauf, dass Sie den Gewinn, den Sie mit diesem Auftrag erzielt hätten behalten dürfen.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Kundin aus wichtigem Grund gekündigt hätte. Dies setzt allerdings ein Verschulden Ihrerseits voraus. Ein solches Verschulden ist aber bei einer krankheitsbedingten Verzögerung nicht gegeben.

Rechnen Sie also ordnungsgemäß dieses Werk ab und ziehen Sie von der Rechnung alles was Sie sich durch die Kündigung erspart haben ab (Material, Peronalkosten,..).

Die 800 EUR müssen Sie diesbezüglich nicht zurückerstatten.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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