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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26607
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

haben am 30.7.2013 ein Wohnmobil gekauft, steht aber noch in

Kundenfrage

haben am 30.7.2013 ein Wohnmobil gekauft, steht aber noch in Nürnberg, sind am 31.7.vom Kaufvertrag schriftlich zurück getreten, ist das rechtlich in Ordnung.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Darf ich Sie höflich fragen:

Wie wurde denn der Vertrag abgeschlossen (über das Internet?) oder waren Sie bei Vertragsabschluss vor Ort?

Stammt das Wohnmobil von einem Händler?

Inwieweit entspricht das Wohnmobil nicht Ihren Vorstellungen? Wurden Sie getäuscht?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ist vom Händler, entspricht in der räumlichen Aufteilung nicht unseren Vorstellungen. Der TÜV- Bericht ist uns erst beim Vertragsabschluss schreiben gegeben worden. Da haben wir erst gesehen, das bei allen TÜV-Berichten der Mangel - Motor oelt- gelesen. wurde uns beim Verkaufsgespräch nicht gesagt.


 


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Vielen Dank

Warum ich gefragt habe:

Grundsätzlich haben Sie wenn Sie einen Kaufvertrag schließen kein Rücktrittsrecht. Sie sind an den Vertrag gebunden. Eine Ausnahme besteht nur dann und insoweit, als dass Sie den Vertrag über Fernkommunikationsmittel (Email, Fax, Telefon) oder in einer Haustürsituation abgeschlossen haben.

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung entnehme ich jedoch, dass der Verkäufer Ihnen einen Mangel nicht mitgeteilt hat.

Soweit der Verkäufer von einem Mangel am Fahrzeug Kenntnis hat (bei einem Motor der Öl verliert ist davon auszugehen) ist er verpflichtet Ihnen diesen Mangel ungefragt mitzuteilen.

Unterlässt er diese Mitteilung, so liegt darin eine arglistige Täuschung, mit der Folge dass Sie den Vertrag nach § 123 BGB anfechten können.

Sie sollten daher den Verkäufer anschreiben, auf den verschwiegenen Mangel hinweisen und ausdrücklich die Anfechtungnach § 123 BGB erklären (Ich fechte den Vertrag nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung an (kurze Begründung).

Die Anfechtungserklärung hat zur Folge, dass der Vertrag rückwirkend nichtig wird und Sie den Kaufpreis nach § 812 BGB zurückerstattet bekommen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt