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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23039
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

eine rechnung ist offen. diese kann nicht auf einmal bezahlt

Kundenfrage

eine rechnung ist offen. diese kann nicht auf einmal bezahlt werden. es wurde eine ratenzahlung vorgeschlagen und die rechnung wurde angezahlt. trotzdem ist der gegner nicht bereit das zu aktzeptieren und droht mit rechtlichen schritten. inwieweit sind diese schritte möglich bzw inwieweit muss sich der gläubiger auf die ratenzahlung einlassen ??
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Wie begründet die Gegenseite denn ihre Weigerung, sich an die Ratenzahlung zu halten?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

lieber herr hüttemann,


die gegenseite begründet ihre weigerung damit dass sie uns angeblich schon einen rabatt-preis für ihre leistung eingeräumt hat (dies wurde so bei re stellung aber nicht angegeben). ebenso hat ein ehemaliger mitarbeiter gegenüber dem gläubiger die sofortige zahlung mündlich bzw per email bestätigt. auch ist der gegenseite unser angebot zu niedrig.


 


re betrag der geschuldet wird : 2380 €


ratenzahlungsangebot:


 


1 Rate / wurde heute angewiesen : 530,00
2 Rate / bis 15.08 : 450,00
3 Rate / bis 15.09 : 450,00
4 Rate / bis 15.10 : 450,00
5 und letzte Rate / bis 15.11 : 450,00


 


meiner meinung nach ist das absolut fair und für beide seiten vertretbar. die frage ist einfach, ob die gegenseite überhaupt eine rechtliche grundlage hat. schliesslich sind wir ja willens zu bezahlen und bieten das auch so an


 


mfg


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Wenn die Gegenseite grundsätzlich Ihre Bereitschaft erklärt hat, sich auf eine Ratenzahlung einzulassen (und so verstehe ich Ihre Angaben), dann ist die Gegenseite hieran rechtlich auch gebunden.

Die Gegenseite kann dann nicht einwenden, dass die Ratenzahlungsbeträge zu gering seien - zumal Sie hier angesichts der Höhe des offenen Rechnungsbetrages eine sehr faire und annehmbare Ratenhöhe anbieten.

Wenn die grundsätzliche Bereitschaft zum Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung vorliegt, kann die Gegenseite daher auch keine rechtlichen Schritte gegen Sie einleiten.

Anders wäre es nur, wenn es an einer solchen grundsätzlichen Bereitschaft fehlen würde, die Gegenseite diese also zu keinem Zeitpunkt erklärt hätte. Dann wäre die Gegenseite leider tatsächlich auch nicht zum Abschluss einer Ratenzahlungsvereinbarung verpflichtet.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt