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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26741
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

VOR 6 jAHREN HABEN MEINE ELTERN MIR UND MEINER TOCHTER EIN

Kundenfrage

VOR 6 jAHREN HABEN MEINE ELTERN MIR UND MEINER TOCHTER EIN Haus gekauft .Sie zog nach einen Jahr zu meinen Eltern mit Freund, der damals auch bei uns wohnte,aber ich mich nicht verstand mit ihm.Mir gehts darum 2mon.später musste unsere Familie zum Notar. Meine Eltern besitzen eine gut laufende Gärtnerei die der ältere Sohn bekommen soll. Ich habe dann den Pflichtsteilsverzicht unterschrieben mit meinen Bruder.mein anderer Bruder wohnt auch mit seiner Familie in einen sehr schönen Haus,das zum teil von meinen Eltern bezahlt wurde. Sehr grosser Grund wo eigentlich 3 häuser platz hätten und die hälfte vom Haus. Der grosse Bruder hat natürlich auch ein sehr schönes Haus. Als ich damals mit meiner Mutter zum Notar gefahren bin.Hat sie mir versprochen das das haus wo ich jetzt wohne ja eh bekomme.so das jeder was bekommt.ich machte mir keine grossen gedanken wegen dem Haus weil ich es ja eh bekomme wenn meine Eltern verstorben sind. ich habe die letzen8Jahre bei meiner Mutter im Geschaft gearbeitet und neujahrstag hat sie das Geschäft geschlossen wegen ihrer Rente.und mir nebenbei erzählt das ich aus dem haus ausziehen muss weil sie möchte das meine Tochter mit Tochter und Freund da einziehen. meine Frage hab ich da eine chance Gerichtlich gegen sie vorzugehen.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
<Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen:

Wer ist den Eigentümer des Hauses? Die Eltern?

Wie wurde denn zwischen Ihnen und Ihren Eltern der Verbleib im Haus geregelt? Mietvertrag?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Eigentümer des Hauses ist mein Vater,aber das sagen zuhause bei ihnen hat meine Mutter.er hat noch nie eine Rechnung geschrieben.er kennt sich mit schrieftlichen Verkehr null aus.deshalb macht er alles was meine Mutter sagt.Es gab keinen Mietvertrag,ich musste auch keine Miete zahlen ,ich habe alle Nebenkosten bezahlt,außer es ist am Haus was kaputt gegangen, daß haben dann meine Eltern bezahlt zB: Haus runter Malern oder Wasserschaden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Andere.
es kam keine Antwort.Ich möchte eifach nur wissen ob meine Mutter mich so einfach aus dem Haus rausschmeißen kann.obwohl sie eine mündliche Vereinbarung mit mir ausgemacht hat.mir steht ja auch ein erbe zu.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

habe ihnen schon eine antwort geschickt!

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Wenn Sie den Pflichtteilsverzichtsvertrag nur deshalb unterschrieben haben, weil Ihnen die Mutter das Haus versprochen hat, so können Sie diesen notariellen Vertrag nach §§ 119, 123 BGB wegen Irrtums und arglistiger Täuschung anfechten.

Die Folge der Anfechtung ist, dass der Verzicht unwirksam wird und Sie wieder pflichtteilsberechtigt werden.

Was der Verbleib im Haus anbelangt so besteht zwar kein schriftlicher Mietvertrag, die Vereinbarung mit Ihrer Mutter kann jedoch als Überlassungsvertrag zu Lebzeiten ausgelegt werden.

Dieser Überlassungsvertrag kann dann nur aus einen wichtigen Grund vorzeitig beendet werden. Die Tatsache, das die Tochter mit Freund in das Haus einziehen möchte reicht dabei alleine nicht aus.

Ihre Mutter kann Sie nicht aus der Wohnung werfen. Sie muss in jedem Falle eine Räumungsklage erheben. Im Rahmen dieser Räumungsklage können Sie sich dann damit verteidigen, dass Ihnen Ihre Mutter das Haus versprochen hat worin bereits vor dem Erbfall eine Überlassungsvereinbarung zu sehen ist.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt