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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3098
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
30639152
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich stehe kurz vor einer Einstellungsuntersuchung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich stehe kurz vor einer Einstellungsuntersuchung von einem Amtsarzt.
Meinen Recherchen nach darf der Amtsarzt bei einer Einstellungsuntersuchung keinen Alkohol- oder Drogentest vornehmen. Wenn er dies fordert, ist es rein rechtlich legitim?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

in der Regel gehört ein Alkoholtest oder ein Drogentest nicht zur amtsärztlichen Untersuchung. Die amtsärztliche Untersuchung soll lediglich klarstellen, ob eine Eignung für die jeweilige Tätigkeit aus ärztlicher Sicht gegeben ist.

Allerdings könnte dies in Ihrem Fall anders sein, wenn gerade die Befristung des Arbeitsvertrages wegen einem Alkoholmissbrauch gegeben gewesen ist und gerade durch die amtsärztliche Untersuchung nachgewiesen werden soll, dass insbesondere ein solcher Alkoholmissbrauch nicht weiter vorliegt. Insofern könnte hier durchaus in Ihrer Zustimmung auch ein Interesse des Arbeitgebers zu einem solchen Alkoholtest liegen, den der Amtsarzt sodann bei entsprechender Zustimmung aller Parteien durchführen kann.

Wenn Sie den Alkoholtest gegebenenfalls verweigern wird der Arbeitgeber sodann nicht die Antwort bekommen, die er gerne haben möchte, um den Arbeitsvertrag als unbefristeten Arbeitsvertrag auszugestalten und gegebenenfalls dann den befristeten Vertrag auslaufen lassen.

Konnte ich Ihnen zunächst helfen? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden. Über ihre positive Bewertung freue ich mich.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Der Arbeitgeber hat die amtsärztliche Untersuchung so spät datiert, dass die Ergebnisse wahrscheinlich erst im Oktober vorliegen, also nach Ablauf meines Arbeitsvertrages.


D. h. ich stehe ohne Arbeit erst mal da. Ist das auch rein rechtens?


Muss da nicht eine Übergangslösung gefunden werden?


Vielen Dank vorab.


 

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es ist zumindest nicht rechtswidrig, da der Arbeitgeber ja frei entscheiden kann, ob er mit Ihnen einen Arbeitsvertrag nach Ablauf der Befristung schließt oder nicht.

Sofern es keine vertraglichen Vereinbarungen oder Zusagen gibt, dass ein Vertrag geschlossen wird, muss er auch nicht, kann jedoch, eine Übergangslösung mit Ihnen vereinbaren.

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