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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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RARobertWeber ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,kürzlich wurde mir ein Job

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
kürzlich wurde mir ein Job per email mit folgendem Zusatz angeboten: "wenn sie sich für den job entscheiden, dann können sie sofort mit der einarbeitung beginnen." Für mich heißt das ganz klar: wenn sie wollen, haben sie den Job.

Das Ganze wurde jedoch telefonisch kurzfristig abgesagt.

Meine Frage: Für mich haben die Betreffenden mit mir einen Arbeitsvertrag geschlossen und dieser kann auch nicht mdl. gekündigt werden.

Wie stehen hier die Chancen auf Einhaltung des Vertrages oder eine Ausfallgage?

Die Zusage habe ich quasi schriftlich, die Kündigung nicht.
Die Dauer des Vertrages stand in der Ausschreibung, auf welche ich mich beworben hatte.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in der Tat haben Sie hier gute Chancen, eine Klage auf Einhaltung des Vertrages zu gewinnen.

Entscheidend ist jedoch, dass es eine telefonische Absage und keine Anfechtung wegen Irrtums war.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

was meint Anfechtung wegen Irrtums? -


Die Absage lautete: "es hat sich erledigt."


 


Es liegt jedoch kein Vertrag vor, lediglich die email, dass ich sofort starten kann - dennoch denke ich, dass ist "der Vertrag" - man bekundet ja, mich einstellen zu wollen.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine Anfechtung wegen Irrtums (§ 123 BGB) ist eine Möglichkeit, eine irrtümlich gegebene Zusage ungeschehen zu machen. Da Sie den Wortlaut der Absage in der usprünglichen Frage nicht nannten, habe ich vorsichtshalber darauf hingewiesen.

Der Wortlaut der Absage laut Ihrer Rückfrage ist aber definitiv keine Anfechtung wegen Irrtums, der Vertrag besteht daher durchaus.

Die Zusage per Mail ist durchaus verbindlich. Dass ein schriftlicher Vertrag nicht vorliegt, ist unschädlich, das Arbeitsverhältnis unterliegt dann den branchenüblichen Regelungen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

sorry, aber der Anwalt, welchem ich beide arbeitsrechtlichen Fälle übergab sah die Prognose gar nicht so positiv, wie hier dargestellt.


 


Dieser meint, dass ich den Arbeitsvertrag jeweils nicht beweisen kann und auch der Zusatz in der Email "ich weise darauf hin, wenn Sie sich für den Job entscheiden, können Sie am Folgetag mit der Einarbeitung beginnen, noch längst kein konkretes Arbeitsangebot und schon gar keinen AV bezeichnet.


 


Bin ich jetzt einfach nur an einen schlechten Anwalt geraten?


 


Viele Grüße + vielen Dank!

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es ist nicht ungewöhnlich, dass verschiedene Anwälte die Erfolgsaussichten unterschiedlich bewerten. Das kann auch daran liegen, dass ein Anwalt vorsichtiger ist als der Andere.

Ich gehe davon aus, dass Ihr Anwalt vor Ort alle Unterlagen vorliegen hatte und daher den Fall vollständig untersuchen konnte. Deswegen sollten Sie im Zweifel seiner Einschätzung folgen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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