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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3522
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Im Jahr 1992 wurden meine Schwiegereltern, meine geschiedene

Kundenfrage

Im Jahr 1992 wurden meine Schwiegereltern, meine geschiedene Frau und ich von einem Notar beraten. Meine Schwiegereltern übergaben die Hälfte ihres Grundstückes meiner geschiedenen Frau, die keinen geldwerten Anteil zu unserem Bauvorhaben einbringen konnte. Da ich einen Einwand hatte, mein Geld auf ein Grundstück zu bauen, das mir nicht gehören sollte, empfahl uns der Notar einen Gütergemeinschaftsvertrag, in dem deutlich vereinbart ist, dass ich zur Hälfte des Grundstücks meiner geschiedenen Frau, Miteigentümer bin. Im November 2012 wurde ich von meiner Frau geschieden. Durch eine Rückfallvereinbarung, die in unserem Fall notarisch beglaubigt ist, bekomme ich nun keinen Anteil am Grundstück, obwohl ich nicht ersehen kann, dass eine Rückfallvereinbarung automatisch auch bei einer Scheidung eintritt. Mein Anwalt sagt, dass ich keine chance auf eine Entschädigung habe. Ich fühle mich völlig unzureichend über diesen Notarvertrag aufgeklärt, der Notar existiert auch nicht mehr, und ich bin absolut nicht damit einverstanden, dass ich bei unserer geminsamen Wertschöpfung, nähmlich den Hausbau auf einem gemeinsamen Grund, das vom Gutachter mit 290000 Euro bewertet wurde, worauf eine Schuldenlast von 80000 Euro besteht, nun mit 61000 Euro abgefunden werden soll. Da meine Frau sehr wenig verdiente, wurden die gesamten Hauskosten, sowie Hausunterhaltskosten aus meinem Verdienst beglichen. Meine Frau lernte einen anderen Mann kennen und lies sich von mir scheiden. Ich hatte nun schon hohe Anwaltskosten, welcher mir jetzt die Annahme des Ausgleichs von 61000 Euro empfiehlt.
Bin mit meinem Latein nun völlig am Ende, obwohl dieser Anwalt zu Anfang von einer Art Sittenwidrigkeit seitens meiner Schwiegereltern sprach, danach mir irgendetwas von Teilungsversteigerung erzählte, bei der meine Schwiegereltern zu einer Entschädigung bewegt werden sollten, zumal ich sehr viel Geld auch in die Gartengestaltung und in das gesamte Grundstück investiert hatte. Meine eigene Muskelhypothek schätze ich mit mehr als 50000 Euro ein, zumal ich auch das alte angebaute Haus meiner Schwiegereltern, in grosser Eigenleistung mitmodernisiert habe. Sie alle nutzten meine handwerklichen Fähigkeiten schamlos aus und gehen nun als stolze Gewinner aus dieser Scheidung hervor. Ich bitte sie um einen Rat!! Vielen Dank!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.


Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Vielleicht sollten Sie hier auf den Rat Ihres Anwaltes hören und den angebotenen Betrag annehmen.

Ihr Anwalt kennt die Materie und kann die Erfolgsaussichten einschätzen.

Bei der geschilderten Sachlage ist oftmals ein Vergleich der beste Weg. Dies gilt umso mehr, als Ihr Anwalt keinen Anspruch auf eine Entschädigungsleistung sieht, sodass der Vergleichsbetrag mehr ist, als rechtlich durchsetzbar wäre.

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