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RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, für die Begleichung / Erledigung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Begleichung / Erledigung einer alten Forderung erhielt ich von einem Gerichtsvollzieher eine Aufforderung zur Abgabe der Vermögensauskunft bzw. Aufforderung zur Zahlung. Gläubiger war RAe Fülleborn.
Ich befand mich zu der Zeit direkt mit dem Gläubiger in Vergleichsverhandlungen, der Gläubiger war nicht bereit die Abgabe der Vermögensauskunft derweil auszusetzen.
In einem erneuten Schreiben der RAe Fülleborn wurde mir mitgeteilt, dass sie mit einem Vergleich nicht einverstanden sind und ich wurde aufgefordert, den kompletten Betrag direkt an den GV zu überweisen, dies habe ich im Mai 2013 getan.
Erst nach mehrmaligen Aufforderungen erhielt ich von den RAe Fülleborn am 03.07.2013 die Bestätigung, dass die Forderung erledigt ist und hieraus keine Rechte mehr hergeleitet werden.
ca. 1 Woche später, am 08.07.2013 nun erhielt ich von den RAe Fülleborn ein Schreiben, dass per 08.07. eine Restforderung in Höhe von 52,06€ zzgl. weiterer 5 % Punkte über Basiszins ab 09.07.auf 4,10 € offen sind.... weiterhin..."Die Zinsen betragen täglich EUR 0,01."
Auf meine sofortige telefonische Nachfrage wurde mir lapidar mitgeteilt, dies seien u.a.Gerichtsvollzieherkosten, die "irgendwie untergegangen sind".
Meine Frage nun, sind diese nachträglichen Kosten rechtens, auch im Hinblick darauf, dass ich am 03.07. das Schreiben erhielt, dass KEINE Rechte mehr aus der Forderung abgeleitet werden können? Auch habe ich ja genau den Betrag an den GV überwiesen, der sowohl in dem Schreiben des GV zur Abgabe der Vermögensauskunft stand als auch in dem erneuten Schreiben der RA Fülleborn.
Den entwerteten Titel habe ich übrigens immer noch nicht erhalten, wer ist hierfür zuständig?
Vielen Dank
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 4 Jahren.

RA_UJSCHWERIN :

Werter Fragesteller, zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

RA_UJSCHWERIN :

Sie sollten hier mit dem Gerichtsvollzieher nochmals Kontakt aufnehmen und sich dort eine Forderungsaufstellung vorlegen lassen.

RA_UJSCHWERIN :

Es ist davon auszugehen, dass Sie dem Gerichtsvollzieher den vollständigen Betrag inklusive aller Nebenkosten wie Gerichtsvollzieherkosten bereits bezahlt haben.

RA_UJSCHWERIN :

Ebenso können Sie von den Anwälten eine Forderungsaufstellung abfordern, aus der sich sowohl die Forderung als auch Ihre Zahlung ergeben müsste.

RA_UJSCHWERIN :

Wenn Sie die Forderung vollständig beglichen haben, haben Sie Anspruch auf Herausgabe des quittierten Titels. Hierzu können Sie die Anwälte unter Fristsetzung auffordern. Kommen diese Ihrer Aufforderung nicht nach, können Sie Herausgabeklage führen, wobei die Kosten dann die gegnerische Anwaltskanzlei zu tragen hat.

RA_UJSCHWERIN :

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Rückfragen bestehen, stehe ich gerne zur Verfügung. Sollte ich Ihre Anfrage bereits abschließend beantwortet haben, freue ich mich über eine positive Bewertung. Klicken Sie hierzu bitte auf einen lachenden Smiley. Herzlichen Dank

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