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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22082
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe folgendes Problem. Ich bin selbstständiger

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem. Ich bin selbstständiger Handelsvertreter nach HGB §84. Ich bin derzeit bei einer großen deutschen Bausparkasse im Außendienst beschäftigt.

Ich habe vor einer Woche fristgerecht, mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt. Allerdings mit der Bitte um eine Aufhebung meines Vertrags.

Ein Kollege und guter Freund von mir befindet sich in der selben Lage. Dieser hat von der zuständigen Führungskraft des Unternehmens eine Aufhebung genehmigt bekommen. Allerdings unter der Voraussetzung, mir und einer anderen Kollegin nichts davon zu erzählen. Da er, wie bereits erwähnt, ein guter Freund ist tat er dies trotzdem obwohl Ihm von der Führungskraft des Unternehmens angedroht wurde das Ihm, sollte er es mir erzählen, eine Klage ins Hausstehen wird. Zitat: Wenn Sie es Ihrem Kollegen Herrn xxx erzählen mache ich sie fertig.

Nun bin ich kein Jurist aber die ganze Sache kommt mir doch sehr faul vor. Gibt es Möglichkeiten die ich ergreifen kann um meine vorzeitige Vertragsauflösung zu bekommen?
Bzw. die Führungskraft für dieses Verhalten haftbar zu machen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

Grüße

K.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit Sie den Abschluss eines Aufhebungsvertrages erstreben, ist ein solcher Abschluss stets nur auf freiwilliger Grundlage rechtlich möglich. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall der Zustimmung der Gegenseite bedürfen.

Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages ist insbesondere nicht rechtlich erzwingbar: Es bleibt der Gegenseite unbenommen, einen Aufhebungsvertrag mit Ihnen abzuschließen oder nicht. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass mit Ihrem Freund ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wurde.

Lässt sich ein solches Einvernehmen zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages nicht herstellen, so verbleibt es dabei, dass Sie die ordentliche Kündigungsfrist einzuhalten haben.

Die Tatsache, dass Ihr Freund Ihnen - entgegen den getroffenen Absprachen - mitgeteilt hat, dass mit ihm ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, verschafft dem Vorgesetzten (der Führungskraft) dagegen keine rechtliche Handhabe, gegen Ihren Freund rechtlich vorzugehen. Es handelt sich insoweit lediglich um den Bruch eines Versprechens, das aber - da kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist oder hieraus erwachsen kann - sanktions- und folgenlos bleibt.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Soweit Sie den Abschluss eines Aufhebungsvertrages erstreben, ist ein solcher Abschluss stets nur auf freiwilliger Grundlage rechtlich möglich. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall der Zustimmung der Gegenseite bedürfen.

Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages ist insbesondere nicht rechtlich erzwingbar: Es bleibt der Gegenseite unbenommen, einen Aufhebungsvertrag mit Ihnen abzuschließen oder nicht. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass mit Ihrem Freund ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wurde.

Lässt sich ein solches Einvernehmen zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages nicht herstellen, so verbleibt es dabei, dass Sie die ordentliche Kündigungsfrist einzuhalten haben.

Die Tatsache, dass Ihr Freund Ihnen - entgegen den getroffenen Absprachen - mitgeteilt hat, dass mit ihm ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, verschafft dem Vorgesetzten (der Führungskraft) dagegen keine rechtliche Handhabe, gegen Ihren Freund rechtlich vorzugehen. Es handelt sich insoweit lediglich um den Bruch eines Versprechens, das aber - da kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist oder hieraus erwachsen kann - sanktions- und folgenlos bleibt.



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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
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Soweit Sie den Abschluss eines Aufhebungsvertrages erstreben, ist ein solcher Abschluss stets nur auf freiwilliger Grundlage rechtlich möglich. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall der Zustimmung der Gegenseite bedürfen.

Der Abschluss eines Aufhebungsvertrages ist insbesondere nicht rechtlich erzwingbar: Es bleibt der Gegenseite unbenommen, einen Aufhebungsvertrag mit Ihnen abzuschließen oder nicht. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass mit Ihrem Freund ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen wurde.

Lässt sich ein solches Einvernehmen zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages nicht herstellen, so verbleibt es dabei, dass Sie die ordentliche Kündigungsfrist einzuhalten haben.

Die Tatsache, dass Ihr Freund Ihnen - entgegen den getroffenen Absprachen - mitgeteilt hat, dass mit ihm ein Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, verschafft dem Vorgesetzten (der Führungskraft) dagegen keine rechtliche Handhabe, gegen Ihren Freund rechtlich vorzugehen. Es handelt sich insoweit lediglich um den Bruch eines Versprechens, das aber - da kein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist oder hieraus erwachsen kann - sanktions- und folgenlos bleibt.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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