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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, es geht um eine Zwangsversteigerungsverfahren bei

Kundenfrage

Guten Tag,
es geht um eine Zwangsversteigerungsverfahren bei dem diese Woche der Zuschlag erteilt wurde, obwohl dem Gericht vorgelegt wurde, Bestätigung vom Notar , dass ein rechtskräftiger Kaufvertrag zustande gekommen ist und die Bank als einziger Gläubiger zugestimmt hat, die Pfandfreigabe/Sicherheiten .. frei zu geben.
Welche Abwehrklage ist hier noch möglich.
Mit freundlichem Gruss
Dieter Preissing
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Die Vorlage erfolgte nach dem Zuschlag und vor dem Zuschlagbeschluss?

Hat die Bank denn den Versteigerungsantrag nicht zurückgenommen?


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag,


die Vorlage Schreiben vom Notar ging vor Versteigerung an Rechtspfleger,


dieser hat Bank um Stellungnahme gebeten..diese gab Info dass die Versteigerung durchgezogen wird.


Der Rechtspfleger hat in der Versteigerung auf den Umstand an die Bieter hingewiesen.


Schreiben lag auch zur Einsicht vor.


Rechtspfleger gab mir Auskunft, dass ihm die Hände gebunden sind und


er nur bei Zusstimmung der Bank einstellen kann.


Die Bank hat nicht den Versteigerungsantrag nicht zurückgenommen.


Soll ich ihnen das Schreiben vom Notar mailen.


Gruss


Dieter Preissing

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sofern die Bank auf die Durchführung der Zwangsversteigerung bestand, musste diese in der Tat durchgeführt werden.

Eine Beschwerde gegen den Zuschlag selbst kommt hier nicht in Betracht.

Gegen den Zuschlag ist das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gegeben.

Die Beschwerdefrist beträgt zwei Wochen. Sie beginnt mit der Verkündung des Beschlusses im Versteigerungs- oder Verkündungstermin.

Gemäß § 100 ZVG kann die Beschwerde nur darauf gestützt werden, dass eine der Vorschriften der §§ 81, 83 bis 85a ZVG verletzt oder dass der Zuschlag unter anderen als den der Versteigerung zugrunde gelegten Bedingungen erteilt ist.

Diesen Fall haben wir hier leider nicht.

In Betracht kommt allenfalls eine Klage nach § 765a ZPO.

Diese Klage muss bis zur Rechtskraft des Zuschlagbeschlusses bei Gericht sein.

Darin müssen Sie vortragen, dass die Zwangsvollstreckung für Sie eine unzumutbare Härte darstellt.

Hier müssten Sie damit argumentieren, dass allein Ihnen durch die Zwangsversteigerung ein (finanzieller) Schaden entsteht, der Gläubiger aber auch ohne die Zwangsversteigerung vollständig befriedigt wird.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für die Info,


 


Problem ist doch, dass die Käuferin.. gegen den Zuschlag vorgehen muss.


Sie ist am Verfahren aber doch gar nicht beteiligt.


 


Käuferin ist meine Lebensgefährdin.


 


Gruss


 


Dieter Preissing

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Käuferin kann nicht gegen den Zuschlagbeschluss vorgehen.

Der Kaufvertrag ist zwar wirksam geschlossen worden, aber er beinhaltet nur einen Anspruch gegen den Verkäufer auf Verschaffung des Eigentums.#

Gegen den Zuschlagbeschluss, beziehungsweise die Zwangsversteigerung kann nur der Schuldner, also Sie vorgehen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt