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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22883
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag Herr Hietteman , darf das elterngeld von der wohngeldstelle

Kundenfrage

Guten Tag Herr Hietteman , darf das elterngeld von der wohngeldstelle berechnet werden ?

Mein einkomen 1530
ihr elterngeld 160
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das Elterngeld wird bei der Ermittlung des Mindesteinkommens für den Bezug von Wohngeld als Bemessungsgrundlage herangezogen.

Dabei wird Elterngeld, das über dem Mindestbetrag von 300 Euro monatlich liegt, als Einkommen angerechnet und somit bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt.

Nur Beträge, die diese 300-Euro-Grenze überschreiten, können also im Ergebnis den Anspruch auf Wohngeld mindern.

Dagegen bleiben in jedem Fall bis zu 300 Euro Elterngeld pro Kind anrechnungsfrei.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Bastigkeit,



Elterngeld bleibt nach § 10 BEEG mit einem Betrag von 300,00 € als Einkommen unberücksichtigt. Da Ihnen Elterngeld für 2 Jahre bewilligt wurde, bleibt bei Ihnen (bzw. Ihrer Ehefrau) ein Betrag von 150,00 € unberücksichtigt. Es wurden zwar 160,12 € als Einkommen angerechnet, aber 150,00 € x 12 = 1.800,00 € wieder abgesetzt, so dass ein anrechenbares Einkommen von mtl. 10,12 € verbleibt. Bitte schauen Sie in die Spalte „Jahreseinkommen“ bei Ihrer Ehefrau. Dort können Sie erkennen, dass nur 114,15 € anrechenbares Einkommen im Jahr bleibt.



Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben.



Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage

M. Brinkmeier




ist das richtig , das ist die antwort auf meine beschwerde gewesen


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ja, die Auskunft ist korrekt: Die Absetzbeträge sind ordnungsgemäß vorgenommen worden.

Der Bescheid ist in Ordnung.


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

wie rechnet sich das denn ? da ja 300 euro frei sind dann können ja nicht 160 davon berechnet werden.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die Wohngeldstelle hat 12 mal 150 Euro an Elterngeld abgesetzt als nicht zu berücksichtigenden anrechnungsfreien Betrag.

Die Behörde verweist auf die Spalte Jahreseinkommen in dem Bescheid, in dem nur ein Betrag von 114,15 Euro anrechenbares Einkommen im Jahr verbleibt.

Die Behörde hat also nicht von dem anrechnungsfreien Elterngeld die 160 Euro berechnet.

Sie können diese Berechnung anhand guter Wohngeldrechner selbst nachvolluziehen auf folgenden Seiten:

http://wohngeldrechner.nrw.de/wogp/cgi/call-TSO.rexx?d2443.webp.exec%28wgrstart%29

http://www.biallo.de/finserv/rechnerinframe/Soziales/Wohngeldrechner.php



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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

habe ich anrecht auf erganzende hilfe?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das hängt von den Mietstufen in Ihrer Heimatstadt/Heimatgemeinde ab und lässt sich aus der Ferne leider nicht abschließend beurteilen.

Wie Sie hier sehen:

http://www.wohngeld.org/einkommen.html

gibt es für Städte und Gemeinden unterschiedliche Mietstufen. Je nach der Höhe Ihres Einkommens, der Anzahl der Mitglieder im Haushalt und der Mietstufe besteht ein Anspruch.

Bei einem Einkommen von 1.530 und bei drei Haushaltsmitgliedern dürfte aber ein Anspruch bestehen.


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Sie mit der Wohngeldberechnung nicht einverstanden sind, so sollten Sie einen neuen Antrag auf Wohngeld stellen - was jederzeit möglich ist.

Ergeht wiederum ein ablehnender Bescheid, können Sie gegen diese Widerspruch einlegen, damit die Sach- und Rechtslage erneut geprüft wird.

Wird Ihrem Widerspruch nicht abgeholfen, können Sie gegen den Widerspruchsbescheid die Klage zum Sozialgericht erheben. Die Klage zum Sozialgericht wäre für Sie kostenfrei.


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt