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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

hallo nach 18 jahren Spätfolgen nach einem Autounfall mit schwerem

Kundenfrage

hallo nach 18 jahren Spätfolgen nach einem Autounfall mit schwerem schädelhirntrauma epelepsie und starke Kopfschmerzen damals wurden 20000DM Schmerzensgeld gezahlt. was kann ich noch tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie als erstes Fragen:

Wurden die Spätfolgen bei der Bemessung des Schmerzensgeldes mit berücksichtigt oder wurde nur das damalige Krankheitsbild ausgeglichen.

Wann waren die Verhandlungen mit der gegnerischen Versicherung abgeschlossen? Wurde seitens der Versicherung auf die Einrede der Verjährung verziohtet?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


der Unfall war April 1994. schmerzengeld wurde damals 1998 nezahlt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn sich jetzt noch Spätfolgen aus der unfallbedingten Verletzung auftun, dann sind diese mit dem damaligen Schmerzensgeld nicht abgegolten sondern müssen noch extra gezahlt werden.

Die damaligen 20.000 DM sind insoweit als Teilschmerzensgeld zu werten.

Probleme sehen ich allerdings in der Verjährung. Seit 01.01.2002 gilt die Regelverjährung von 3 Jahren.

Diese Verjährungsfrist ist allerdings Kenntnisabhängig und wird durch eine Höchstverjährung von 10 Jahren begrenzt.

Diese Verjährung begann 2002 zu laufen.

Das bedeutet, wenn der Unfall 1994 erfolgt ist, dann begann die Verjährung 2002 zu laufen und endete (Höchstverjährung) am 31.12.2012.

Soweit Sie also mit der Versicherung 1998 nicht einen Verzicht auf die Einrede der Verjährung vereinbart haben, sind Ihre (berechtigten) Schmerzensgeldansprüche leider verjährt.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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