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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22060
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn wurde nach seiner bestandener Gesellen Prüfung von

Kundenfrage

Mein Sohn wurde nach seiner bestandener Gesellen Prüfung von sein Chef nach 4 stündiger Arbeit entlassen im steht noch ein Monatsgehalt offen und hat noch 15 tage urlaub zubekomen was kann ich tun
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Hat der Arbeitgeber seine Kündigung begründet?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Er hat gesagt er brauche ihn nicht mehr und er würde sein gehalt behalten weil er krank gewessen were

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, das noch offene Monatsgehalt Ihres Sohnes einzubehalten. Soweit Ihr Sohn tatsächlich krank geweisen sein sollte, so schuldete ihm der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung (Lohnfortzahlung), die dem üblichen Arbeitslohn entspricht.

Der Arbeitgeber hat daher Ihrem Sohn den noch offenen Lohn auszubezahlen.

Ebenfalls ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihrem Sohn den Resturlaub abzugelten. Kann ein Arbeitnehmer wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses seinen Urlaub nicht mehr nehmen, so ist ihm dieser von dem Arbeitgeber abzugelten (§ 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz).

Ihr Sohn sollte seinen Arbeitgeber daher schriftlich und unter Setzung einer Frist von sieben bis zehn Tagen zur Auszahlung des noch offenen Lohnes und zur Abgeltung seines Resturlaubs auffordern. Zugleich sollte er in seinem Schreiben ankündigen, dass er nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist seine Ansprüche auf dem Rechtsweg durchseten wird.

Zahlt der Arbeitgeber nicht fristgerecht, so kann Ihr Sohn Klage zum Arbeitsgericht erheben mit dem Ziel, den Arbeitgeber zur Zahlung des Lohnes und zur Abgeltung des Resturlaubs gerichtlich verpflichten zu lassen. Das Gericht wird den Arbeitgeber dann zur Zahlung verurteilen.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, das noch offene Monatsgehalt Ihres Sohnes einzubehalten. Soweit Ihr Sohn tatsächlich krank geweisen sein sollte, so schuldete ihm der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung (Lohnfortzahlung), die dem üblichen Arbeitslohn entspricht.

Der Arbeitgeber hat daher Ihrem Sohn den noch offenen Lohn auszubezahlen.

Ebenfalls ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihrem Sohn den Resturlaub abzugelten. Kann ein Arbeitnehmer wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses seinen Urlaub nicht mehr nehmen, so ist ihm dieser von dem Arbeitgeber abzugelten (§ 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz).

Ihr Sohn sollte seinen Arbeitgeber daher schriftlich und unter Setzung einer Frist von sieben bis zehn Tagen zur Auszahlung des noch offenen Lohnes und zur Abgeltung seines Resturlaubs auffordern. Zugleich sollte er in seinem Schreiben ankündigen, dass er nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist seine Ansprüche auf dem Rechtsweg durchseten wird.

Zahlt der Arbeitgeber nicht fristgerecht, so kann Ihr Sohn Klage zum Arbeitsgericht erheben mit dem Ziel, den Arbeitgeber zur Zahlung des Lohnes und zur Abgeltung des Resturlaubs gerichtlich verpflichten zu lassen. Das Gericht wird den Arbeitgeber dann zur Zahlung verurteilen.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, das noch offene Monatsgehalt Ihres Sohnes einzubehalten. Soweit Ihr Sohn tatsächlich krank geweisen sein sollte, so schuldete ihm der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung (Lohnfortzahlung), die dem üblichen Arbeitslohn entspricht.

Der Arbeitgeber hat daher Ihrem Sohn den noch offenen Lohn auszubezahlen.

Ebenfalls ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihrem Sohn den Resturlaub abzugelten. Kann ein Arbeitnehmer wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses seinen Urlaub nicht mehr nehmen, so ist ihm dieser von dem Arbeitgeber abzugelten (§ 7 Absatz 4 Bundesurlaubsgesetz).

Ihr Sohn sollte seinen Arbeitgeber daher schriftlich und unter Setzung einer Frist von sieben bis zehn Tagen zur Auszahlung des noch offenen Lohnes und zur Abgeltung seines Resturlaubs auffordern. Zugleich sollte er in seinem Schreiben ankündigen, dass er nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist seine Ansprüche auf dem Rechtsweg durchseten wird.

Zahlt der Arbeitgeber nicht fristgerecht, so kann Ihr Sohn Klage zum Arbeitsgericht erheben mit dem Ziel, den Arbeitgeber zur Zahlung des Lohnes und zur Abgeltung des Resturlaubs gerichtlich verpflichten zu lassen. Das Gericht wird den Arbeitgeber dann zur Zahlung verurteilen.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, soweit Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es tut mir Leid - es gibt derzeit technische Probleme auf der Seite, für die ich um Ihre Nachsicht bitte.

Ich hoffe, Sie können die Mitteilung und die vorstehende Antwort nun einsehen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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