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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22059
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren wir haben mmentan folgendes

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
wir haben mmentan folgendes Problem,
am 20 Mai 2013 haben wir uns in Nürnberg eine Friesenstute von einem Zirkus angesehen!
Aufmerksam auf dieses Pferd wurden wir durchs Internet.
In dem Angebot stand das die Stute ende Mai/anfang Juni ein Fohlen bekommen würde - aus diesem Grund war sie auch für uns interessant!
Das Angebot liegt uns auch noch vor!
Nach dem wir uns die Stute angesehen haben entschieden wir uns für einen Kauf - aufgrund des zu erwartenden Fohlens!
Uns wurde versichert das der Vater Papiere hätte und wir eine Kopie bekommen würden um dann Papiere für das Fohlen beantragen zu können!
Der Kaufpreis für die Stute - die bereits 18 Jahre alt ist,einen starken Senkrücken und einen Kipphals hat - betrug stolze 2300 Euro!
Am 10 Juni holten wir die Stute ab!
Im Kaufvertrag wurde noch einmal die Übersendung der Papiere des Vaters schriftlich zugesichert!
Nun stellte sich aber heraus das die Stute NICHT TRAGEND ist!
Nach dem wir die Stute abgeholt haben bekamen wir vom Verkäufer auch keine Konkreten Antworten mehr auf unsere Fragen bezüglich des Fohlens!
Zudem kommt noch dazu das im Kaufvertrag die Ausbildung des Pferdes in Zirsensischen Lektionen zugesichert wurde - auch das ist nicht zu treffend!
Laut Kaufvertrag wurde die Stute auch geimpft - die letzte Impfung des Pferdes war 2006!

Den gesamten Email Verkehr mit dem Vermittler des Pferdes habe ich selbstverständlich aufgehoben -
auch hier wird von ihm mehrfach betont das die Stute tragend ist!
Wir fühlen uns natürlich jetzt etwas sehr über den Tisch gezogen -
denn hätten ir gewußt das die Stute NICHT TRAGEND ist hätten wir dieses Pferd auch nicht gekauft!

Wir wüßten gerne was wir nun gegen den Verkäufer unternehmen können!?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten, denn Sie sind über den für Sie vertragswesentlichen Umstand gezielt und bewusst getäuscht worden, dass die Stute tragend sei.

Hätten Sie gewusst, dass die Stute nichttragend ist - und über diesen Umstand hätte der Verkäufer Sie zwingend aufklären müssen -, so hätten Sie von dem Vertrag Abstand genomen. Daher ist die Täuschung vorliegend auch ursächlich für Ihren Vertragsschluss.

Erklären Sie daher schriftlich und unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Anfechtung des Vertages auf der Grundlage des § 123 BGB.

Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag rückabzuwickeln ist. Das bedeutet, dass Sie Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Pferdes die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen können.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten, denn Sie sind über den für Sie vertragswesentlichen Umstand gezielt und bewusst getäuscht worden, dass die Stute tragend sei.

Hätten Sie gewusst, dass die Stute nichttragend ist - und über diesen Umstand hätte der Verkäufer Sie zwingend aufklären müssen -, so hätten Sie von dem Vertrag Abstand genomen. Daher ist die Täuschung vorliegend auch ursächlich für Ihren Vertragsschluss.

Erklären Sie daher schriftlich und unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Anfechtung des Vertages auf der Grundlage des § 123 BGB.

Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag rückabzuwickeln ist. Das bedeutet, dass Sie Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Pferdes die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen können.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung nach § 123 BGB anfechten, denn Sie sind über den für Sie vertragswesentlichen Umstand gezielt und bewusst getäuscht worden, dass die Stute tragend sei.

Hätten Sie gewusst, dass die Stute nichttragend ist - und über diesen Umstand hätte der Verkäufer Sie zwingend aufklären müssen -, so hätten Sie von dem Vertrag Abstand genomen. Daher ist die Täuschung vorliegend auch ursächlich für Ihren Vertragsschluss.

Erklären Sie daher schriftlich und unter Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage die Anfechtung des Vertages auf der Grundlage des § 123 BGB.

Die Anfechtung hat zur Folge, dass der Vertrag rückabzuwickeln ist. Das bedeutet, dass Sie Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Pferdes die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen können.


Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, soweit Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Es tut mir Leid - es gibt derzeit technische Probleme auf der Seite, für die ich um Ihre Nachsicht bitte.

Ich hoffe, Sie können die Mitteilung und die vorstehende Antwort nun einsehen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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