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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Arbeitsunfall am 09.06.2009 habe Verletztengeld bezogen bis

Kundenfrage

Arbeitsunfall am 09.06.2009 habe Verletztengeld bezogen bis 21.08.2011
ab 22.08.2011 bis 12.06.2012 Weiterbildung zum Techniker für Landbau mit Übergangsgeldzahlung durch BG
Arbeitsverhältnis ist nicht gekündigt wurden noch aufgehoben wurden
Habe zusage schriftlich auf Einstellung in Firma nach Weiterbildung
Bekomme mindere Arbeit an geboden
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 4 Jahren.

RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

RA Schröter :

Da das Arbeitsverhältnis nicht beendet wurde, haben Sie Anspruch auf eine gleichwertige Tätigkeit, die Sie vorher ausgeübt haben, jedenfalls Anspruch auf die vereinbarte Gehaltszahlung.

RA Schröter :

Ist in dem Arbeitsvertrag nicht geregelt, dass Sie auch für andere Tätigkeiten eingesetzt werden können und dürfen, muss Ihnen der Arbeitgeber eine gleichwertige Ausgabe anbieten. Tut er dies nicht, können Sie den Arbeitgeber gerichtlich dazu verpflichten.

RA Schröter :

Der Anspruch folgt hier aus dem Arbeitsvertrag.

RA Schröter :

Im Ergebnis ist Ihr Anspruch klar und durchsetzbar, so dass Ihr Arbeitgeber dem nachkommt oder sich kompromissbereit zeigt.

RA Schröter :

Ist hier keine Einigung möglich, bedarf es dann der Einschaltung eines Rechtsanwaltes um die Rechtsposition noch mal klar zu formulieren und mit Fristsetzung einzufordern.

JACUSTOMER-sb2wthcs- :

durch den Unfall habe ich eine Behinderung des rechten Armes mit Versteifung des Ellenbogens Fallhand und Schwerbehinderung von 60% daher habe ich auch die Weiterbildung absolviert. wie sieht es mit einer Abfindung aus habe seit 1984 bis zur Wende da gearbeitet und ab wende unter neuen Firmennamen weitergearbeitet bis zum Unfall. Möchte aber gern da weiter machen aber nicht um dann gemopt zuwerden vom Chef

RA Schröter :

Ein Abfindungsanspruch besteht nur, wenn Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber darauf einigen. Aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit dürften Sie ordentlich nicht mehr kündbar sein. Insoweit müßte der Arbeitgeber Ihnen eine Abfindung anbieten, wenn das Arbeitsverhältnis beendet werden sollte. Die Höhe der Abfindung ist verhandelbar, sollte aber aufgrund der 29 bzw. 24 Jahre Betriebszugehörigkeit mindestens zwei Jahresgehälter betragen.

RA Schröter :

Soweit Sie durch den Unfall nicht mehr in Ihrer bisherigen Stellung arbeiten können, muss der Arbeitgeber Ihnen etwas gleichwertiges anbieten.