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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5903
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben mündlich einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben mündlich einen Vertrag mit einem Subunternehmer geschlossen.
Es waren zwei Zeugen und der Unternehmer vor Ort.
Folgendes wurde vereinbart.
1.Er sollte jede Nacht pünktlich Ware abholen die sofort im Anschluss an ein Depot geliefert werden muss.
2. Er sollte seinen Urlaub im August nehmen wofür wir Anzeigen geschaltet haben, die Geld kosten. (um eine Vertretung zu finden)
3. Er muss30 EUR bezahlen wenn er seine Aufgabe verweigert oder nicht erledigen kann.

Leider hat er den Vertrag gebrochen, er hat an mindestens 4 Tagen die Ware zu spät geliefert. Der Auftraggeber droht mit Schadensersatzansprüchen und fristloser Kündigung des Auftrages.
2. Er hat kurzfristig seinen Urlaub umgeplant und möchte jetzt schon im Juli in Urlaub wofür wir neue Anzeigen in der Zeitung schalten mussten.
3. Er erledigt den Auftrag seit letzter Woche nicht mehr, weil wir für die zusätzlich entstandenen Kosten Geld einbehalten haben.

Wie sollen wir vorgehen?
Wir wollen den Vertrag kündigen und ihm die Kosten belasten die enstanden sind.
Außerdem wollen wir Schadensersatz fordern. (Ärger mit dem Auftraggeber)

Wir bitten um rasche Rückinfo was zu tun ist.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 3 Jahren.

S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

grundsätzlich gilt natürlich, dass auch mündliche Vertrage wirksam sind und eingehalten werden müssen.

S. Grass :

Es bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen, den vertrag jederzeit zu kündigen. Hierzu wäre nicht erforderlich, dass ein grund angegeben wird. es empfielt sich gleichwohl die Kündigung auf die Vertragsverletzungen des Subunternehmers zu stützen.

S. Grass :

Neben einer Kündigung könen Sie natürlich auch dem SU die Kosten bzw. Schäden in Rechnung stellen, die durch die Vertragsverletzung entstanden sind. Eingeschränkt ist der Anspruch allerdings, wenn es allein um eine Art Schmerzensgeld wg. Ärger mit dem Auftraggeber geht. Sollten dem Auftraggeber keine Schäden entstanden sien, die er von Ihnen ersetzt verlangt, sondern nur ein Ärgernis entstanden sein, werden Sie keine Ansprüche geltend machen können.

S. Grass :

Die Kündigung und auch die Androhung von Schadensersatzansprüchen sollten per Einschreiben verandt werden. Bzgl. der Schadensersatzansprüche müssen Sie diese detailliert darlegen und soweit Sie Geld einbehalten haben, die Aufrechnung erklären.

S. Grass :

Bestehen noch Unklarheiten? Falls ja machen Sie bitte von Ihrem unbeschränkten Nachfragerecht Gebrauch. Falls nicht, nehmen Sie bitte eine Bewertung vor. Vielen Dank !

S. Grass :

Teilen Sie bitte mit, was aus Ihrer Sicht einer Bewertung entgegensteht. Vielen dank !

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