So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26744
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

ich habe am 16.4.13 ueber einen notar in

Kundenfrage

ich habe am 16.4.13 ueber einen notar in xxxxxx einen erbschein beantragt.der notar hat alle erforderlichen unterlagen an das nachlassgericht in weisswasser geschickt.die unterlagen sind am 26.4.im nachlassgericht angekommen.leider hat sich bisher nichts getan.ich bin alleiniger erbe,deshalb habe ich saemtliche kosten uebernommen.sie belaufen sich inzwischen ueber 2400 euro.telefonische anfragen werden schroff und sehr unfreundlich abgewimmelt.mal ist die wartezeit 4wochen,dann 6wochen aber es tut sich nichts.was kann ich tun um eine rechtsverbindliche antwort zu erhalten xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxxx xxxxxxstr.xx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen:

Haben Sie sich schon beim Vorgesetzten des Zuständigen Rechtspflegers beschwert?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit noch nicht geschehen (Siehe meine Anfrage) wäre die für Sie praktikabelste Möglichkeit die Erhebung einer Dienstaufsichtsbeschwerde.

Erfahrungsgemäß bringen regelmäßige Anrufe bei Gericht wenig.

Eine Dienstaufsichtsbeschwerde richtet sich gegen das Verhalten des zuständigen Sachbearbeiters (Untätigkeit, Nichteinhaltung zugeagter Fristen,..).

Die Dienstaufsichtsbeschwerde richten Sie an den Vorgesetzen, also an den Direktor des Amtsgerichts.

Eine besondere Form ist nicht vorgeschrieben. Sie sollten die Beschwerde aber schriftlich einlegen und Begründen (Wartezeit, Inhalt der Telefonate).

Selbst wenn die Dienstaufsichtsbeschwerde negativ verbeschieden werden sollte, so hat dies zur Folge, dass der Direktor des Amtsgerichts Kenntnis vom Verfahren, der Akte und der langen Verfahrensdauer verursacht durch den Sachbearbeiter hat. Allein dies führt regelmäßig zu einer sehr beschleunigten Bearbeitung Ihres Antrags.

Wenn der Direktor aber Ihrer Aufsichtsbeschwerde statt geben sollte, so können gegen den Sachbearbeiter Sanktione (Gehaltskürzung, Versetzung, Degradierung) verhängt werden.

In jedem Fall wird diese Beschwerde dazu führen dass der Sachbearbeiter sich in Ihrem Falle besonders bemühen wird um dienstlichen Weiterungen zu entgehen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt