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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen,Sehr geehrte Herren,ich habe eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen, Sehr geehrte Herren, ich habe eine Frage bezüglich einer Hauses das mit einer Grundschuld belastet ist. Folgende Situation ist derzeit aktuell. Ich bin im Januar 2012 nach 34 Jahren Ehe auf Antrag meiner jetzt Ex-Frau geschieden worden. Ich besitze ein 4-Familienhaus dass ich bereits vor Eheschließung schon hatte. meine Ex-Frau ist im Grundbuch nicht eingetragen. Im Laufe der Jahre ist die vorhandene Grundschuld erhöht worden. Die Bank hatte diesbezüglich einen Sicherungsgeben gefordert. Meine Ex-Frau hatte dem zugestimmt und fungiert als Sicherungsgeberin. Nun läuft die Zinsbindung Ende des Jahres 2013 aus. Die Bank hat mir einen niedrigeren Zinssatz (2,5 Prozent) als der bisherige Zinssatz angeboten. Nun weigert sich aber meine Ex-Frau diesen Vertrag zu unterschreiben. Ich möchte betonen, dass es sich hier nicht um den Hauptvertrag handelt in dem sie sich vor 30 Jahren bereit erklärt hat als Sicherungsgeberin zu fungieren sondern lediglich um die Zinsbindung. mein Ex-Frau hat mir mitgeteilt, dass sie diesen Vertrag unterschreiben würde wenn sie im Grundbuch eingetragen wird. Diesem stimme ich jedoch nicht zu, da ich befürchten muss, dass meine Ex-Frau die bereits einen neuen Lebenspartner hat nur ins Grundbuch eingetragen werden will damit sie nach dem Eintrag fordern kann, dass ich ihr die Hälfte des Wertes des Hauses ausbezahle. Hierzu bin ich nicht in der Lage. Nun meine Frage: Kann ich meine Frau auf gerichtlichen Weg zwingen den neuen vertrag zu unterschreiben? denn wenn sie nicht unterschreibt wird mir ein variabler Zinssatz angeboten der derzeit laut Bank ca. 2 - 2,5 Prozent über dem festgelegten Zinssatz liegt. Ich bin der Meinung, dass, wenn meine Ex-Frau nicht unterschreibt mir ein finanzieller Schaden entsteht. Mit freundlichem Gruß xxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


erlauben Sie mir bitte zunächst wie folgt nachzufragen.

Für welche Zwecke wurde das Darlehen, für das Ihre geschiedene Ehefrau als Sicherungsgeberin fungiert, aufgenommen bzw. aufgestockt?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das Darlehen wurde zum Zwecke der Umschuldung aufgenommen.


Ich hatte das Haus mit dem Darlehen von meiner Großmutter geerbt.


Durch Anschaffungen in der Ehe wurde das Darlehen aufgestockt.


Durch Verkauf eines Teilgrundstückes wurden auch Gelder in Höhe von ca. 50.000 Euro erwirtschaftet die in die Ehe flossen.


Ein Zugewinnausgleich wurde nicht gemacht, da beide eine Gefahr darin gesehen haben an den Anderen Zahlungen zu leisten.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre weitere Mitteilung.

Sie können Ihre Ehefrau nur dann verpflichten, den jetzt zu schließenden Vertrag wieder als Sicherungsgeberin zuzustimmen, wenn Ihre Ehefrau von der Aufstockung des Kredites während der Ehe partizipiert hat.

Nur in diesem Fall trifft Ihre Ehefrau die Verpflichtung auch weiterhin als Sicherungsgeberin zu fungieren.

Bei einem Kredit nämlich, der ausschließlich für eine Immobilie die im alleinigen Eigentum eines Ehegatten steht, hätte Ihre Ehefrau sogar einen Anspruch auf Freistellung aus dem Kredit.

Da in Ihrem Fall aber mit der Aufstockung des Kredites Anschaffungen während der Ehe finanziert wurden, wobei ich hier davon ausgehe, dass der ein oder andere Gegenstand im Rahmen der Trennung und Scheidung auch an Ihre Ehefrau gegangen ist, besteht die Verpflichtung der Ehefrau wieder den Kreditvertrag zu sichern. Sollte sie Ihre Zustimmung verweigen, müssten Sie ein entsprechendes Verfahren gegen Ihre Ehefrau führen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Beratung würde ich mich sehr freuen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Gern helfe ich weiter.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben, darf ich noch um eine abschließende positive Bewertug bitten.

Hierdurch wird die Arbeit des antwortenden Experten honoriert.

Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Gibt es für zu diesem Thema bereits Urteile? Wenn ja, bitte ich um die dementsprechenden Aktenzeichen.


MfG


W. Knauf

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne recherchiere ich für Sie und melde mich dann wieder.

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