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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3284
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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In einem laufenden Baubeweissicherungsverfahren gegen einen

Kundenfrage

In einem laufenden Baubeweissicherungsverfahren gegen einen Handwerker betrifft
eine Fragestellung 2 verschiedene Bauberufe, die beide verantwortlich sind für einen
teuren Fehlanschluß.Der gerichtsgutachter hat diesen Anschluß als in Ordnung bezeichnet, der Gegengutachter hat gewisse Mängel festgestellt, aber es liegen 2 Spezialgutachten vor,mit z.T sehr präziser Fehlerbenennung, die den Neubau dieses
Elements fordern.(ca 8000 €)
Da ich dem Anwalt der Beweissicherung das Mandat entziehen mußte-er hatte nur eines
gegen den Ersthandwerker und nicht gegen beide - hat er mir auch für den Fehlanschluß
eine Rechnung gestellt ;Kostenvorschuß $9 RVG pauschal und als Gegner den Namen des
Ersthandwerkers u.a. genannt, - beide Handwerksberufe haben aber nichts miteinander zu tun.
ich denke, er hat nur eine erweiterte Beratung gemacht, weil ich ihn gebeten habe,
schriftlich die Fragen zu formulieren, die in dem Gutachten noch beantwortet werden müßten. Auf mein Erläuterungsverlangen hat er mit Kostenerhöhung auf 10000€ Streitwert und gerichtl Festsetzungsandrohung reagiert.
Ursprungsrechnung 500 plus, Androhung 770 Welche Forderung ist rechtens, was soll ich tun:Beratungsgebühr plus X zahlen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

der Anwalt muß den Streitwert begründen. Wenn die Gutachter den Streitwert mit 8000 bzw. 8800 beziffern, gerät der Anwalt bezüglich der 10000 € in Darlegungsnot, d.h. es wird schwer für ihn, diesen Betrag zu begründen.

Es kommt hierbei auf die Zahl der Beweissicherungsverfahren an, nicht auf die Zahl der Verfahrensgegner. D.h., da der Anwalt für das Beweissicherungsverfahren beauftragt wurde, ist grundsätzlich unbeachtlich, auf wieviele Gegner er angesetzt wurde. Entscheidend ist vielmehr, ob er nur außergerichtlich oder auch vor Gericht tätig wurde oder gar einen Ortstermin wahrgenommen hat.

Ich habe Sie so verstanden, dass der Anwalt Sie nur außergerichtlich beraten hat.

Daher sollten Sie nur die Beratungsgebühr gemäß dem Streitwert der Gutachter bezahlen und den Anwalt auffordern, den höheren Streitwert zu begründen. Da der Anwalt allerdings bereits mit dem Gericht gedroht haben, sollten Sie aber überlegen, die Rechnung direkt einem Anwalt zur vollumfänglichen Überprüfung vorzulegen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.

Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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