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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich wohne in einem Haus zur Miete.dieses

Kundenfrage

Ich wohne in einem Haus zur Miete.dieses hat 2Gästezimmer die ich zur Zeit an meine Bekannten aus Bulgarien die bei mir für längereZeit als Gäste da sind ich vermiete diese nichtJetzt ist folgendes mein Vermieter möchte keine Gäste im Hause haben was er an uns vermietet hat er denkt ich würde Geld verlangen was nie der Fall ist es sind meine Gäste. Wie soll ich mich in dem Fall verhalten ,wenn ich wo auf Besuch bin egal wie lange kann ich doch nicht rausgeworfen werden oder sehe ich das anders bitte um eine schnelle Antwort xxxx xxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Nach dem Gesetz dürfen Sie sich als Mieter frei in Ihrer Wohnung entfalten und Besuch empfangen.

Die Rechtsprechung setzt hier lediglich in der Dauer des Besuchs eine Grenze. Die Gäste dürfen nicht länger als 3 Monate in Ihrem Haus als Besucher wohnen. Nach 3 Monaten geht man von einem Untermietverhältnis aus und dieses ist vom Vermieter zustimmungsbedürftig.

Wenn sich die Gäste aber bei Ihnen polizeilich angemeldet haben oder ein Namensschild an der Klingel bzw. dem Briefkasten vorhanden ist, dann geht die Rechtsprechung von einer Untervermietung aus, die wie gesagt, der Zustimmung des Vermieters bedarf.

Soweit also die Zeitgrenze von 3 Monaten noch nicht überschritten ist, können Ihre Besucher so lange bleiben, bis diese Zeitdauer abgelaufen ist. Danach kann der Vermieter sogar Ihnen das Mietverhältnis kündigen, wenn er der Untervermietung nicht zustimmt. Für eine Kündigung Ihres Mietverhältnisses allerdings müsste der Vermieter Ihnen zunächst eine schriftliche Abmahnung zusenden, aus der hervorgeht, dass Sie die Untervermietung zu unterlassen haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Nach dem Gesetz dürfen Sie sich als Mieter frei in Ihrer Wohnung entfalten und Besuch empfangen.

Die Rechtsprechung setzt hier lediglich in der Dauer des Besuchs eine Grenze. Die Gäste dürfen nicht länger als 3 Monate in Ihrem Haus als Besucher wohnen. Nach 3 Monaten geht man von einem Untermietverhältnis aus und dieses ist vom Vermieter zustimmungsbedürftig.

Wenn sich die Gäste aber bei Ihnen polizeilich angemeldet haben oder ein Namensschild an der Klingel bzw. dem Briefkasten vorhanden ist, dann geht die Rechtsprechung von einer Untervermietung aus, die wie gesagt, der Zustimmung des Vermieters bedarf.

Soweit also die Zeitgrenze von 3 Monaten noch nicht überschritten ist, können Ihre Besucher so lange bleiben, bis diese Zeitdauer abgelaufen ist. Danach kann der Vermieter sogar Ihnen das Mietverhältnis kündigen, wenn er der Untervermietung nicht zustimmt. Für eine Kündigung Ihres Mietverhältnisses allerdings müsste der Vermieter Ihnen zunächst eine schriftliche Abmahnung zusenden, aus der hervorgeht, dass Sie die Untervermietung zu unterlassen haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Antwort würde ich mich sehr freuen.

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