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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21870
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo und guten Abend!Ich erlaube mir Sie wieder einmal

Kundenfrage

Hallo und guten Abend!

Ich erlaube mir Sie wieder einmal zu nerven.

Meine Tochter hat einen Zeitvertrag als Verkäuferin. Dieser wurde nun zum dtitten Mal verlängert. Sie bekam immer nur eine schriftliche Zusage: Verlängerung bis.
Für den März 2013 hatte Sie eine deutliche, nicht vorhersehbare 250,00€ Brutto erhalten.
Nun erfuhr sie, dass fast alle Kolleginnen eine nicht besprochenen Erhöhung erhielten.
Die Freude hilt nicht lang Inne. Die Kolleginnen hatten in den nachfolgendem Monat das Nachsehen. Die Erhöhung wurde wieder ohne Vorankündigung abgezogen. Man beschwerte sich natürlich und bekam zur Antwort, sie seien alle versehentlich eingruppiert,
was immer darunter zu verstehen ist, worden. Alle, so laut die Aussage bekamen 600,00€
netto ausbezahlt. Die restliche Summe würde bei der nächsten Gehaltszuweisung mit ein-
behalten. Nun hat meine Tochter Angst, dass ihr das Gleiche passieren wird. Sie hat nur einen Vertrag und dies seit zweieinhalb Jahre. Der ARbeitsvertrag hat sich also nicht verändert. Nun war sie beim Betriebsrat. Dieser meinte, dass auch sie das Geld wieder abgezogen werden wird, denn auch sie sei falsch eingruppiert. Der Chef der dies entscheide sei aber für eine längere Zeit krank und dieses Gehalt würde bis seiner Rückkehr weitergezahlt. Darf man dies?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nach Ihren Angaben gehe ich davon aus, dass Ihre Tochter und die Kolleginnen in der Tat falsch eingruppiert waren/sind, dass also letztlich ein Versehen der Buchhaltung und/oder der Personalabteilung dazu geführt hat, dass Lohnanteile ausgezahlt wurden, die Ihrer Tochter und den Kolleginnen eigentlich nicht zustehen.

Sollte dies so sein, so läge in Höhe der Überzahlung eine ungerechtfertigte Bereicherung in der Person Ihrer Tochter und der Kolleginnen vor.

Sie hätten die Überzahlung unter diesen Umständen ohne rechtlichen Grund im Sinne des § 812 BGB empfangen - da sie ja tatsächlich die Voraussetzungen der höher gruppierten Gehaltsstufe nicht erfüllen.

Als Rechtsfolge wären diese dem Arbeitgeber daher zur Herausgabe des Geldes verpflichtet.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ihre Antworten habe ich bereits bewertet.


Ihnen einen guten Abend.


 


LG


Kunde

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besten Dank!



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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