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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16846
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen Herren.ich habe telefonisch

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen Herren. ich habe telefonisch den Spiegel angefordert.Habe jedoch keinen Vertrag über die Lieferung bzw. über die Anzahl der Exemplare erhalten. Über mein Bankkonto wurden erstmalig 99.-€ abgezogen und die Lieferung jeden Montag kam pünktlich.Nachdem erneut 104.-€ per Bankeinzug abgezogen worden, habe ich nach den Vertragsunterlagen angefragt.Die hätte man mit zugeschickt, was ein Falschaussage war. Das kann ich unter Eid bezeugen. HIer die Antwort des Verteilers pvz: Die Einwendung, die Bestellung sei nicht rechtsverbindlich müssen wir grundsätzlich als Schutzbehauptung zurückweisen. Die Einwendung erfolgt außerdem auf jeden Fall wesentlich verspätet. Die hierfür vom Gesetzgeber eingeräumte Widerrufsfrist beträgt einen Monat nach Erhalt der ersten Zusendung. Die erste Zusendung erfolgte bereits am 08.10.2012 an o.g. Anschrift. Wir bitten um Verständnis. Es wird mit vorgeworfen,zu spät meine Einwendung vorgebracht zu haben. Der Hauptmangel , mir keinen Vertrag zugesendet zu haben, wird missachtet. Spiegel war klar, dass ich nach Erhalt der Unterlagen die 44 Ausgaben nicht zugestimmt hätte. Wie kann ich aus der Sache herauskommen. Welche Handlungsvorschläge gibt es. Vielen Dank XXXXX XXXXXüße xxxxxxxxxx Telefon:xxxxxxxxxxx FAX.xxxxxxxxxx  [email protected]

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:Darf ich fragen:Sie haben offensichtlich nur telefonisch angeblich etwas abgeschlossenWurden Sie denn über Ihr Widerrufsrecht belehrt?Mit freundlichen GrüßenClaudia Schiess
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehre geehte Frau RA Schiessel,

 

ich habe nur telefonisch den Bezug des Spiegels abgeschlossen,ohne eine Bestätigung (Vertrag) über den Bezug zu erhalten.

Über ein Widerrufsrecht wurde ich nicht belehrt.

 

xxxxxxxxxxxx

 

 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie haben hier ein Widerufsrecht nach 312d BGB , da ein sog. Vertrag mittels Fernkommunikationsmitteln gegeben ist.

Ein Vertrag bedarf zwar nicht der Schriftform, aber der Gesetzgeber hat dem Einsatz der Fernkommunikationsmitteln dadurch Rechnng getragen, dass er dem Verbraucher ein Widerrufsrecht einräumt.

Bei Zieitschriften findet diese Vorschrift zwar eigentlich keine Anwendung , aber nicht, wenn die Erklaerüng wie in Ihrem Fall telefonisch abgegeben wurde.

Die Zusendung von Vetragsunterlagen muss die Gegenseite beweisen.

Da man Sie nicht belehrt hat können Sie das Widerrufsrecht nach 355 Absatz 4 BGB unbegrenzt ausüben.

Es muss nur in Textform also schriftlich oder per Mail geschehen , halt so dass der Zugang nachweisbar ist




Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen


Bitte fragen Sie gerne nach



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe würde ich mich ueber Vergütung durch einen lachenden Smilie sehr freuen

Vielen Dank