So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Ich bin seit fast drei Jahren in ambulanter

Kundenfrage

Ich bin seit fast drei Jahren in ambulanter psychatrischer Behandlung, soll vor einem Tagesklinikaufenthalt noch zur Glättung meiner Sensibilität in eine stationäre Behandlung gehen, um anschliessend an einer klinischen medizinischen Reha teilzunehmen. Das Jobcenter sanktioniert mich laufend, obwohl ich meinen Gesundheitszustand schriftlich mitgeteilt habe, unter anderem, weil ich wegen meines Gesundheitszustandes nicht zu einer medizinischen Begutachtung zur Ermittlung meiner -Jobcenter- mäßigen Arbeitsfähigkeit erschien, welche in meinem jetzigen Zustand völlig hinfällig währe. Andererseits bewerbe ich mich seit mehr als drei Jahren bislang vergeblich auf Ausschreibungen zur Anstellung als Schulhausmeister, welchen Beruf ich vor meinem Arbeitsplatzverlust ca. 24 Jahre ausübte. Statt mich zu fördern, werde ich ehr sanktioniert, wie soll ich mich da verhalten um diesem immer wiederkehrenden Unruhepol als ALG II Empfänger zu meiner Gesundung zu distanzieren? mMfG. xxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

gegen trotz Krankschreibung erlassene Sanktionsbescheide sollten Sie schriftlich Widerspruch einlegen. Wenn Sie mit einem aktuellen ALG II Bescheid zum örtlichen Amtsgericht gehen, können Sie einen sog. Beratungshilfeschein beantragen, mit dem Sie ein Kollege vor Ort gegen eine geringe Schutzgebühr von 10 Euro kostenfrei vertreten kann.

 

Sollten Sie dauerhaft nicht in der Lage sein, Behördentermine wahrzunehmen, sollten Sie sich beim Betreuungsgericht (ebenfalls am örtlichen Amtsgericht) um eine Betreuung für den Bereich der Behördenvertretung bemühen. Ein solche Betreuer kann auch beschränkt nur für solche Dinge eingesetzt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz