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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, Darf ein Anwalt, der von einem von ihm über die

Kundenfrage

Guten Tag,

Darf ein Anwalt, der von einem von ihm über die Gerichtsvollzieher-Verteilungsstelle beauftragten Gerichtsvollzieher die von ihm geforderte Summe erhalten hat, diesen erhaltenen Betrag gegen seine Gebühren aufrechnen und nur die Differenz auskehren?

Dabei hat der Anwalt bei seinem Auftrag seine Kosten gar nicht oder nur sehr viel geringer angesetzt als er sie jetzt berechnet. Sein Sekretariat sagte, dieser Abzug sei nur eine Vorleistung. Wenn das Verfahren abgeschlossen sei, das hieße nachdem Anwalt jetzt seine Kosten noch geltend machen will, würde der den Betrag dann vom Anwalt gezahlt. Erhält der Anwalt solche Ertäge nicht treuhänderisch für seine Mandanten?

Danke XXXXX XXXXX und freundliche Grüße

Dr. Jürgen Weiskam
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das ist nicht zulässig.

Der Anwalt muss das Fremdgeld erst auskehren und dann eine Rechnung schreiben.

Diese Aufrechnung ist nicht erlaubt und vom Gesetz nicht vorgesehen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank!

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Gern.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Darf ich Sie doch noch einmal fragen, nachdem ich in einem Kommentar Internetzitat) folgendes gefunden habe:


 


"Verrechnung eingegangener Fremdgelder mit offenen Honorarforderungen

Erlaubt ist auch die Verrechnung eingegangener Fremdgelder mit noch offenen Honorarforderungen des Rechtsanwalts oder mit der Forderung auf Erstattung verauslagter Gerichtskosten."


 


Der Anwalt hat noch keine Rechnung geschrieben, ich fürchte aber, er wird das tun und sie mir senden unter gleichzeitiger Aufrechung. Seine Rechnung, wenn sie datumsgecht ausgestellt ist, wäre dann jetzt fällig. Aber dieser Zeitpunkt liegt nach dem Zeitpunkt des Erhalts des Geldes vom Gerichtsvollzieher.


 


Hinzukommt, dass er seine Gebühren gar nicht im Auftrag an die Gerichtsvollzieher genannt hat. Dasbetrachte ich zumindest als Versehen.


 


Nun möchte ich natürlich nicht auch noch einen Steit mit dem Anwalt haben. Wie kann ich mich am besten verhalten?


 


Danke für Ihr Verständnis.


 


Jürgen Weiskam

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

In der Praxis wird es durchaus so gehandhabt.

Allerdings rechtens ist es nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

gern doch.

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