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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24904
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage wegen einem Verkehrsunfall der bei

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Frage wegen einem Verkehrsunfall der bei Glätte stattfand. Der Unfallhergang sah folgender Maßen aus: Ich fuhr in einer 30-Zone eine Straße entlang auf der sich abwechseln auf der linken und rechten Seite Parkbuchten befinden. Der Unfall ereignete sich nach einer Rechtskurve die der Unfallgegner nicht einsehen konnte. Direkt hinter dieser Kurve befindet sich eine Parkbucht (für drei Fahrzeuge)die in meiner Fahrtrichtung platziert war. Als ich diese Parkbucht umfahren wollte sah ich, dass mir der Unfallgegner entgegen kam. Ich bremste sofort, doch wegen der vereisten Fahrbahn betrug mein Bremsweg ca. 15 Meter bis ich zum stehen kommen wäre. Leider hatte ich keine 15 Meter zur Verfügung da der Unfallgegner mich erst sehr späht sehen konnte und somit nahezu ungebremst in mich reinrutschte. Leider prallten wir erst an einer Stelle zusammen, an der die Parkbucht grad (auf meiner Fahrspur) begonnen hatte. Nun will die Versicherung des Unfallgegners nichts zahlen da ich mich beim Zusammenprall auf der gegnerischen Fahrspur befand. Jedoch fuhr der Unfallgegner für die Witterungsverhältnisse (ca 45 km/h) viel zu schnell auf die nicht einsehbare kurve zu und hätte definitiv nicht mehr rechtzeitig Bremsen können sobald ihm jemand entgegen gekommen wäre. Damit hätte der Unfallgegner aber rechnen müssen, da er die Kurve ja nicht einsehen konnte. Das hätte ja auch ein spielendes Kind oder ein Fußgänger sein können. Nun meine Frage. Hat der Unfallgegner wirklich überhaupt keine Schuld (nicht mal eine Gewisse Teilschuld) nur weil wir erst an einer stelle zusammenstießen, an der die Parkbucht grade begonnen hatte? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Freundliche Grüße XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Ich haben eine schwierige Frage an Sie:

Meinen Sie, dass der Unfallgegner wäre er vorschriftsmäßig 30 gefahren rechtzeitig hätte anhalten können?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Na ja, da ich selbst keine 30 kmh gefahren bin (da ich nur wenige Meter zuvor in diese Straße eingebogen bin) und ich es nicht geschafft habe rechtzeitig zum stehen zu kommen glaube ich nicht, dass der Unfallgegner dies hätte schaffen können. Deshalb hätte der Unfallgegner meiner Auffassung nach seine Geschwindigkeit auch an die Witterungsverhältnisse anpassen müssen was ich ja auch getan habe. Dann wäre zumindest ich noch vor dem Zusammenstoß zum stehen gekommen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

In diesem Falle liegt seitens des Unfallgegners ein Verstoß gegen das Sichtfahrgebot vor.

Das Sichtfahrgebot nach § 3 I 4 StVO besagt, dass jeder Fahrer so fahren muss, dass er sein Fahrzeug auch bei unvermuteten Hindernissen auf der Fahrbahn jederzeit anhalten können muss.

Gegen dieses Sichtfahrverbot hat Ihr Unfallgegner verstoßen, da er nicht mit angepasster Geschwindigkeit gefahren ist.

Das überwiegende Mitverschulden ist jedoch leider bei Ihnen zu sehen (Verstß gegen das Rechtsfahrgebot).

Ich gehe daher von einem Mitverschulden des Unfallgegners von etwa 20-25 % aus.

Ein Alleinverschulden Ihrerseits am Unfall liegt nicht vor.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und würde mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen dank XXXXX XXXXX Antwort. Was kann ich denn jetzt tun um doch noch ein e Teilschuld des Unfallgegners zu bewirken? Die gegnerischen Versicherung will nichts zahlen und begründet dies so: Laut Polizeiakte kam ich infolge Glätte auf die Fahrspur des ordnungsgemäß fahrenden Unfallgegners.

Eine Haftung des Unfallgegners für das Schadenereignis könnten Sie nicht erkennen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn sich die Versicherung weigert zu zahlen und die Versicherung auch nicht auf einen Hinweis auf die Verletzung des Sichtfahrgebotes beim Unfallgegner reagiert, sollten Sie die Versicherung auf Zahlung des Schadens in Höhe von 20-25% verklagen.

Die Klage müssen Sie dann damit begründen, dass der Unfallgegner bei angepasster Geschwindigkeit den Unfall hätte vermeiden können.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und würde mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich hoffe Ihre Frage beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Wie würde das mit den Gerichtskosten ablaufen falls ich nicht recht bekommen würde? Müsste ich diese dann tragen und wie hoch würden diese ca. sein?

Kann ich jetzt noch eine Rechtschutzversicherung für diesen Fall abschließen die dafür noch greift?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Wie hoch ist denn der Schaden, den Sie einklagen würden?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Bei einer Teilschuld von 20 Prozent würde ich 520 Euro erhalten. Würde sich das noch rentieren ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Rechtsschutzversicherung können Sie leider nicht mehr abschließen, da der Versicherungsfall bereits eingetreten ist.

Bei einem Streitwert von 520 EUR liegen die Gerichtskosten bei 105 EUR und die Anwaltskosten bei etwa 160 EUR.

Wenn Sie den Prozess verlieren sollten, müssen Sie diese Kosten tragen.


ich hoffe Ihre Frage beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen.


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