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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5908
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

meine rechtsanwältin hat in einem erbfall einen vergleich erwirkt,

Kundenfrage

meine rechtsanwältin hat in einem erbfall einen vergleich erwirkt, der in raten bezahlt wird. 1 rate kam pünktlich weil die 2 rate nicht kam, bat ich um hilfe bei ihr, weil Sie ja für den vergleich bezahlt wurde. Sie forderte bei dem Schuldner das Geld ein, was auch zur Hälfte bezahlt wurde, Rest in 5 Monaten, und schrieb dafür eine Kostennote an den Schuldner. nach dem Telefonat, in dem Sie feststellte, das wohl nichts zu holen sei, hat Sie Ihre Rechnung auf mich umgeschrieben und um Bezahlung gebeten. Ist das rechtens? MFG XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.

S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

die Zahlungsaufforderung an den zahlungsschuldner löst dann eine Vollstreckungsgebühr aus, wenn die Zahlungsauffoderung gleichzeitig eine Vollstreckungsandrohung enthält.

S. Grass :

Grundsätzlich sind diese Gebühren (es entsteht ein Gebührensatz von 0,3) vom Auftraggeber, also von Ihnen, zu zahlen. Der Zahlungsschuldner muss allerdings diese Kosten erstatten.

S. Grass :

Kann der Schuldner allerdings nicht zahlen, muss der Auftraggeber die Rechnung begleichen.

S. Grass :

Wenn also grundsätzlich die Vollstreckungsgebühr entstanden ist, muss die - leider - von Ihnen gezahlt werden.

JACUSTOMER-ixh9r7sj- :

Sehr geehrte Frau Grass,

JACUSTOMER-ixh9r7sj- :

es geht nicht um eine Vollstreckung, sonderm lediglich um ein Schreiben welches denn Schuldner zur Zahlung auffordert.

JACUSTOMER-ixh9r7sj- :

dafür wurde 1,3 Geschäftsgebühr verrechnet.

S. Grass :

Das Schreiben mit Aufforderung zur Zahlung ist eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung, sofern diese im Falle der Nichtzahlung angedroht wurde. Hierfür kann der Rechtsanwalt eine 0,3 Gebühr verlangen.

S. Grass :

Fehlt es an der Androhung der Zwangsvollstreckung dann stellt das Schreiben keine eigenständige kostenpflichtige Handlung dar, sondern ist mit den Gebühren, die der Vergleich nach sich zog, abgedeckt.

S. Grass :

Haben Sie noch Nachfragen ? Ansonsten bitte ich um Bewertung der Antwort. Vielen Dank !

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