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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26744
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe im Mai 2011 geheiratet, seid anfang

Beantwortete Frage:

Guten Tag,

ich habe im Mai 2011 geheiratet, seid anfang März 2012 bin ich von meinem Ehemann getrennt. Unser Scheidungstermin ist am 23. April 2013. Nachdem ich bereits Unterhalt zahle und alle Kosten alleine Trage, die inzwischen so hoch sind, dass mir am Ende des Monats nicht einmal mehr 50 Euro für Verpflegung übrig bleibt. Möchte mein Ex jetzt auch nicht einen Versorgungsausgleich. Ist das rechtens wenn wir NUR 9 Monate verheiratet waren? Ich glaube langsam, dass ich einen ziemlich schlechten Anwalt gewählt habe. Mir macht daspsychisch so zu schaffen, dass ich nicht mehr in der Lage bin Nachts zu schlafen und konzentriert zu arbeiten. Ich weiß nicht an wen ich mich wenden kann.

Viele Grüße

Elisabete Ferreira
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Seit wann zahlen Sie denn Unterhalt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


seid Februar diesen Jahres. Er wurde auf 12 Monate festgelegt in Raten von je 123 Euro

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wir haben hier eine kurze Ehedauer von 9 Monaten.

Aus diesem Grund ist auch der Trennungsunterhalt zeitlich erheblich unter das sonst übliche Jahr zu kürzen.

Eine kurze Ehedauer ist im Rahmen einer Zeitspanne von bis zu 2,5 Jahren anzusehen, hier also zweifelsohne gegeben.

Der Trennungsunterhalt ist nach § 1579 BGB daher herabzusetzen.

Ausgehend von der Ehedauer würde ich einen Trennungsunterhalt für die Dauer von maximal 6 Monaten gerechtfertigt halten.

Nachehelicher Unterhalt ist nicht zu zahlen.

Was nun den Versorgungsausgleich anbelangt, so findet dieser wegen der geringen Ehedauer nur auf Antrag Ihres Ehepartners statt.

Bei Ihrer kurzen Ehedauer kommt jedoch § 18 VersAusgleichsG in Betracht. Während der kurzen Ehedauer werden Sie nur geringfügig Anwartschaften erworben haben, so dass aus diesem Grund das Gericht keinen Ausgleich durchführen braucht.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ich habe ein Nettoeinkommen von 2.000 Euro mein Ex 770 Euro, weil er den Rest seines Gehaltes schwarz verdient, ich bin also Steuerklasse III und mein Anwalt sagte mir, dass ich den 123 Euro (12 Monate lang)Unterhalt zustimmen soll, denn besser würde ich aus der Sache nicht raus kommen.


 


Jetzt kommt dazu auch noch das Problem der Steuererklärung. Meine Steuerberaterin sagte mir, dass ich ca 1.600 Euro nachzahlen müsste. Ich habe noch keine Post vom Finanzamt bekommen und habe meinen Anwalt gefragt, wie das funktioniert, er sagte nur ich soll mir da keine Sorgen machen, das wird verrechnet. Ich bin am überlegen, ob es Sinn macht jetzt wo der Scheidungstermin schon bekannt ist, es etwas bringt den Anwalt zu wechseln.


 


 


Gruß

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Wenn Ihr Mann nicht krank oder behindert ist, dann ist er verpflichtet spätestens 6 Monate nach der Trennung (bei der kurzen Ehedauer) vollschichtig zu arbeiten (also seit September 2012). In diesem Falle schulden Sie keinen Unterhalt mehr. Sie sollten daher aufgrund Ihrer Sachverhaltsangaben keinen Unterhalt zahlen.

Was die Steuernachzahlungen anbelangt, so müssen Sie diese beide anteilig zahlen, wenn Sie zusammenveranlagt sind. Ihre Steuerberaterin kann Ihnen sicherlich errechnen welcher Teil der Nachzahlung auf Sie und welcher auf Ihren Mann fällt.

Zumindest was den Unterhalt anbelangt sollten Sie überlegen einen anderen Anwalt zu konsultieren, da hier aufgrund der Ehedauer kaum noch Unterhalt für 12 Monate zu zahlen ist.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.