So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6159
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Es geht bei mir um den Zugewinnausgleich. Der ist in zweiter

Kundenfrage

Es geht bei mir um den Zugewinnausgleich.
Der ist in zweiter Instanz vom OLG Hamm abgewiesen worden was ich nicht verstehen kann,
was auch mein ehemaliger RA nicht versteht.
Das OLG reagiete nicht auf schreiben von meinem RA wo er drauf aufmerksam macht, das der Streitwert zu hoch angesetzt ist und die Rückgabe der original Bilder vom Haus ,die ich als Beweismittel eingegeben hatte.
Wenn sich das OLG die Akten angesehen hätte,wäre denen die wiedersprüchigen Aussagen meine Exfrau aufgefallen und wahrscheinlich von alleine drauf gekommen, das das eine Ehe mit betrügerischen Absichten war.
Was kann ich noch tun um von der Rechtsprechung gerecht behandelt behandelt zu werden?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.

S. Grass :

Sehr geehrter Fragesteller,

S. Grass :

leider ist gegen das Berufungsurteil so ohne weiteres nichts mehr machbar. Grundsätzlich möglich ist zwar gegen Berufungsurteile das Rechtsmittel der Revision einzulegen, dieses müsste aber ausdrücklich zugelassen worden sein.

S. Grass :

Ist eine solche Zulassung nicht erfolgt, kann eine Revision nicht eingelegt werden. Auch muss gesagt werden, dass bei einer Revision grundsätzlich nur auf eventuelle Rechtsfehler geprüft wird und somit keine neue Verhandlung erfolgt. Die Erfolgsaussichten einer Revision sind in der Regel äußerst gering.

S. Grass :

Auch gegen die Streitwertfeststetzung wird man kein Rechtsmittel mehr einlegen können, wenn der Rechtsanwalt schon Beschwerde eingelegt hat und diese neg. beschieden wurde.

S. Grass :

Im Ergebnis muss ich Ihnen daher leider mitteilen, dass Siesowohl das Urteil des OLG als auch dien Streitwertbeschluss akzeptieren müssen.

S. Grass :

Eine Möglichkeit gäbe es ggf. nur, wenn Sie nachweisen können, dass der Klagegegner unwahre Behauptungen aufgestell hat und ggf. Beweismittel manipulierte. Dann wäre es möglich, eine Strafanzeige wegen Prozessbetrug zu erstatten. Würde sich ein solcher tatsächlich herausstellen und eine Verurteilung deswegen erfolgen, könnte das Zivilverfahren wieder aufgenommen werden.

S. Grass :

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie bitten, die Antwort zu bewerten. Bestehen noch Rückfragen, stellen Sie diese bitte.

S. Grass :

Welche Fragen bestehen noch Ihrerseits? Es ist durchaus möglich, dass trotz der eingehenden Erklärung der Rechtslage noch Restfragen bestehen. Bitte stellen Sie diese !

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz