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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21606
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

hallo, ich habe ein problem und zwar habe ich mit meinem ex

Kundenfrage

hallo, ich habe ein problem und zwar habe ich mit meinem ex ca 1 jahr zusammen gelebt da offenbarte er mir seine schulden ich habe ihm 2000 euro geliehen und er hat einen text geschrieben sinngemß ca so : ich sein name schulde meinen namen den genannten betrag in zahlen und eine unterschrift. nun brauche ich mein geld zurück sms anrufe usw ignoriert er ich bin leider nur ein lehrling daher dringend angewiesen auf das geld.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können die Rückzahlung des geliehenen Geldes von Ihrem Ex verlangen.

Den Vertragsschluss - darlehensweise Überlassung der 2.000 Euro - können Sie anhand der schriftlichen Erklärung ohne Probleme unter Beweis stellen. Es handelt sich hierbei um ein Schuldanerkenntnis, welches von Ihrem Ex unterschrieben wurde.

Sie sollten Ihren Ex daher schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) auffordern, den Betrag zurückzuzahlen.

Setzen Sie ihm eine Frist von 7 bis 10 Tagen ab Briefdatum zur Rückzahlung, und kündigen Sie zugleich an, dass Sie nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist Ihren Anspruch auf dem Rechtswege durchsetzen werden. Verbinden Sie dies mit dem weiteren Hinweis, dass die dadurch bedingten Rechtsverfolgungskosten ebenfalls Ihrem Vertragspartner zur Last fallen werden.

Nach Ablauf der Frist befindet sich Ihr Ex nämlich in Verzug, so dass die dann anfallenden Rechtsverfolgungskosten (Einschaltung eines Anwalts) als Verzugsschaden ebenfalls von Ihrem Ex zu tragen sein werden.

Geht innerhalb der Frist keine Zahlung bei Ihnen ein, können Sie einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Forderung beauftragen. Dessen Kosten wären - wie erwähnt - ersatzfähig.


Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


ich habe angst hinten runterzufallen ist das sicher das ich gewinne durch die unterschrift?


 


und es gibt noch ein problem der trennungsgrund war das er einen riesen berg schulden hat und ist umgezogen laut seiner eigenen aussage nach österreich was ich nicht glaube und erreichbar ist er niergends für mich weder sms noch telefonisch oder facebook wie soll ich ihm das mitteilen? anders auffinden kann ich ihn auch nicht über familie oder so da diese hinter ihm stehen weil er behauptet das stimme nicht. niemand hat den zettel gesehen der ist in meinem geldbeutel.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Das ist absolut sicher - Sie haben hier nichts zu befürchten, denn das Schuldanerkenntnis ist ein gerichtsfester Urkundsbeweis - sie können anhand des Schriftstücks die darlehensweise Hingabe des Geldes unter Beweis stellen. Sollte es tatsächlich zu einem Rechtsstreit kommen, würde Ihr Ex zur Rückzahlung verurteilt werden. Die Gerichts- und Anwaltskosten hätte er dann ebenfalls zu tragen.

Hinsichtlich der Zustellung Ihres Einschreibens:

Es besteht für die Möglichkeit, eine öffentliche Zustellung zu bewirken, wenn und soweit eine zustellungsfähige Anschrift Ihres Ex nicht in Erfahrung zu bringen ist.

Rechtsgrundlage hierfür sind die §§ 185, 186 ZPO:

http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__185.html

http://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__186.html

Die öffentliche Zustellung erfolgt gemäß §186 Absatz 2 ZPO durch Aushang einer Benachrichtigung an der Gerichtstafel oder durch Einstellung in ein elektronisches Informationssystem, das im Gericht öffentlich zugänglich ist.

Das Schriftstück gilt sodann gemäß § 188 ZPO als zugestellt, wenn seit dem Aushang der Benachrichtigung ein Monat vergangen ist.

Sie sollten daher einen enstprechenden Antrag auf Durchführung der öffentlichen Zustellung an das für Sie örtlich zuständige Amtsgericht richten.



Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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