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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, erneut! Wissen Sie das Strafmaß, wenn man 550.000,00€

Kundenfrage

Hallo, erneut!
Wissen Sie das Strafmaß, wenn man 550.000,00€ Schenkungssteuer vergisst anzugeben?
Wie lange gilt hierfür die Abgabefrist? Kann man noch eine Selbstanzeige machen?
Das Finanzamt bekam von irgenjemand einen Hinweis.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sagen, dass Finanzamt hat einen Hinweis bekommen?

Was hat das Finanzamt bislang getan? Nur Sie angeschrieben und nach Schenkungen gefragt?

Handelt es sich um einen Steuer von 550.000 EUR? Oder eine Schenkung von 550.000 EUR?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen Dank für Ihre Antwort:


 


Es handelt sich um mindestens 550.000,00€ Geldgeschenk. Das Finanzamt hat noch nichts unternommen, wurde aber ins Detail informiert. Was kann auf den Steuersünder zukommen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


warum sollte ich mit Ihnen nicht zufrieden sein?...ich bin zufrieden.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Wenn der Steuersünder eine Selbstanzeige abgibt wird auf Ihn nur die Nachzahlung der Steuer zukommen, aber keine Strafe.

Die Selbstanzeige muss die Berichtigung oder Ergänzung der ursprünglich unrichtigen oder unvollständigen Angaben oder die Nachholung der unterlassenen Angaben in offener und ausdrücklicher Form enthalten.

Es ist grds. erforderlich, der Finanzbehörde derart konkrete Angaben zu den Besteuerungsgrundlagen zu machen, dass diese ohne weitere langwierige eigene Ermittlungen zum Sachverhalt die Steuern veranlagen kann.

Das bedeutet dem Finanzamt muss genau mitgeteilt werden was von wem wann geschenkt wurde. Es muss, und das ist besonders wichtig auch alles vollständig erklärt werden.

Die Selbstanzeige ist jedoch nicht an eine bestimmte Form gebunden.

Die zweckmäßigste Form der Selbstanzeige wäre es daher die Schenkungssteuererklärung unverzüglich beim Finanzamt einzureichen.

Das Einreichen der Steuererklärung ist als Selbstanzeige absolut ausreichend.

Würde keine Selbstanzeige erfolgen, so müsste der Steuersünder mit einer Freiheitsstrafe rechnen die allerdings auf Bewährung ausgesetzt werden kann.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Danke.


Am Telefon der Steuerbehörde sagte man mir, dass es für eine Selbstanzeige zu spät sei. Wie hoch könnte die Steuernachzahlung werden. Es ist schon Mal gut zu wissen, dass es keine Haftstrafe gibt.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbst wenn es für die Selbstanzeige zu spät sein sollte, so sollten Sie die Erklärung dennoch abgeben. Auch eine fehlgeschlagene Selbstanzeige führt zu einer Strafminderung.

Bei einer Schenkung von 550.000 EUR kommt es darauf an in welcher Steuerklasse der Beschenkte sich befindet.

Ist er mit dem Schenker nicht näher wie in § 15 ErbstG beschrieben verwandt, so ist er in Steuerklasse III anzusiedeln.

Das bedeutet, er hat einen Freibetrag von 20.000 EUR, die restlichen 530.000 EUR wären mit 30% zu versteuern, also würde die Steuer 159.000 EUR betragen.





Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank!


 


Zum Abschluss noch eine Frage: Bruder verkauft sein Haus an seine Schwester. Wert 500.000,00€ VP sind 120.000,00€. Bruder unterschrieb für den Notar den Erhalt der VP-Summe, die er aber nie erhalten hat. Diese Vorgehensweise war von beiden so gewünscht.


Wie würde es nun vom Finanzamt bewertet, wenn sie dieses aufdecken


würden. Der Erhalt hätte auf ein Konto fließen müssen, was nicht ist.


 


Werden diese 120.000,00€ auch als Schenkung gewertet?


 


Vielen Dank

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Als Schenkung sind die 120.000 EUR dann zu qualifizieren, wenn der Bruder auf die 120.000 EUR verzichtet hat, was hier der Fall ist (Bruder hat durch die Quittierung der 120.000 EUR auf eine tatsächliche Zahlung verzichtet.

Würde das Finanzamt vom Sachverhalt Kenntnis erhalten, so würde es ebenso von einer Steuerhinterziehung ausgehen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ihr Service war toll.


Ich danke Ihnen für die Auskünfte und bleibe dem Flat treu.


 


LG


Kunde

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte sehr gern geschehen!

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich habe Ihr Problem mit der Flaterate sofort an den Kundendienst weitergeleitet.

Sie werden zeitnah Nachricht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt