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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Wir besitzen eine Gaststätte. Um Kunden zu gewinnen sind wir

Kundenfrage

Wir besitzen eine Gaststätte. Um Kunden zu gewinnen sind wir sehr großzügig mit Getränken und geben oft ein Getränk kostenlos ab. Dies wird in einem Buch festgehalten. Das Finanzamt erkennt dies jedoch nicht an. Z.B haben wir einen Tagesumsatz von 450 Euro und an kostenlosen Getränken haben wir 40 Euro im Einkauf ( Verkauf 120 Euro ) abgegeben. Was kann ich jetzt tun?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.

ra-fork :

Hier werden Sie nur weiterkommen, wenn Sie sich an einen Steuerberater vor Ort wenden. Dieser kennt die Ansätze aus den Schätzungstabellen Ihres örtlichen Finanzamts genau und wird Ihnen dabei helfen, Ihren konkreten Absatz dem Finanzamt nachzuweisen.

Wenn bereits ein Bescheid des Finanzamts ergangen ist, müssen Sie gegen diesen Bescheid innerhalb der dort angegebenen Frist Rechtsmittel einlegen, da der Bescheid ansonsten rechtskräftig würde.

Sie werden das Problem haben, dass Ihnen das Finanzamt die Abgabe der kostenlosen Getränke nicht glaubt (auch wenn diese in einem Buch erfasst sind). Das Finanzamt unterstellt erst einmal, dass die Getränke unversteuert rausgegeben wurden. Deswegen stellt es auf die erwähnten Tabellen ab, aus denen sich anhand der durchlaufenden Menge ein durchschnittlicher Umsatz ableiten lässt.

Hiergegen werden Sie ohne Steuerberater kaum erfolgreich vorgehen können.

ra-fork :

Haben sie noch weitere Fragen oder ist Ihnen noch etwas unklar ?

JACUSTOMER-odl52nxk- :

Ich habe noch keine Antwort erhalten!

ra-fork :

Können Sie meine obige Antwort nicht lesen ("Hier werden Sie ...vorgehen können") ?

JACUSTOMER-odl52nxk- :

Nein ich kann sie nicht lesen.

ra-fork :

Dann kopiere ich es sofort rein. Einen Moment bitte...

ra-fork :

Hier werden Sie nur weiterkommen, wenn Sie sich an einen Steuerberater vor Ort wenden. Dieser kennt die Ansätze aus den Schätzungstabellen Ihres örtlichen Finanzamts genau und wird Ihnen dabei helfen, Ihren konkreten Absatz dem Finanzamt nachzuweisen.

Wenn bereits ein Bescheid des Finanzamts ergangen ist, müssen Sie gegen diesen Bescheid innerhalb der dort angegebenen Frist Rechtsmittel einlegen, da der Bescheid ansonsten rechtskräftig würde.

Sie werden das Problem haben, dass Ihnen das Finanzamt die Abgabe der kostenlosen Getränke nicht glaubt (auch wenn diese in einem Buch erfasst sind). Das Finanzamt unterstellt erst einmal, dass die Getränke unversteuert rausgegeben wurden. Deswegen stellt es auf die erwähnten Tabellen ab, aus denen sich anhand der durchlaufenden Menge ein durchschnittlicher Umsatz ableiten lässt.

Hiergegen werden Sie ohne Steuerberater kaum erfolgreich vorgehen können.

JACUSTOMER-odl52nxk- :

Gibt es ein in solch einem Fall ein Rechtsurteil?

ra-fork :

http://www.dr-barthel.de/index.html?/gastro_schaetzung.html

ra-fork :

Urteile finde ich in dem Bereich auf Anhieb nicht, was wohl auch daran liegt, dass es hier bereits im Vorfeld zu einer Klärung durch den Steuerberater mit dem örtlichen Finanzamt kommt.

ra-fork :

Es gibt aber vom Bundesfinanzhof aufgestellte Richtlinien für derartige Prüfungen von Gaststätten (BFH, Beschluss vom 25.02.2004 , Az. III B 126/03

ra-fork :

Folgendes Urteil kann ich noch nbieten : FG Bremen Urteil vom 17.01.2007 - 2 K 229/04 (5)

ra-fork :

Konnten Sie alles von mir Geschriebene lesen ?

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.

Da sie offensichtlich technische Probleme hatten, hier die Antwort noch einmal:

 

Hier werden Sie nur weiterkommen, wenn Sie sich an einen Steuerberater vor Ort wenden. Dieser kennt die Ansätze aus den Schätzungstabellen Ihres örtlichen Finanzamts genau und wird Ihnen dabei helfen, Ihren konkreten Absatz dem Finanzamt nachzuweisen.

Wenn bereits ein Bescheid des Finanzamts ergangen ist, müssen Sie gegen diesen Bescheid innerhalb der dort angegebenen Frist Rechtsmittel einlegen, da der Bescheid ansonsten rechtskräftig würde.

Sie werden das Problem haben, dass Ihnen das Finanzamt die Abgabe der kostenlosen Getränke nicht glaubt (auch wenn diese in einem Buch erfasst sind). Das Finanzamt unterstellt erst einmal, dass die Getränke unversteuert rausgegeben wurden. Deswegen stellt es auf die erwähnten Tabellen ab, aus denen sich anhand der durchlaufenden Menge ein durchschnittlicher Umsatz ableiten lässt.

Hiergegen werden Sie ohne Steuerberater kaum erfolgreich vorgehen können.

Urteile finde ich in dem Bereich auf Anhieb nicht, was wohl auch daran liegt, dass es hier bereits im Vorfeld zu einer Klärung durch den Steuerberater mit dem örtlichen Finanzamt kommt. Es gibt vom Bundesfinanzhof aufgestellte Richtlinien für derartige Prüfungen von Gaststätten (BFH, Beschluss vom 25.02.2004 , Az. III B 126/03). Diese sind dem Steuerberater in Bezug auf die Verfahrensweise Ihres örtlichen Finanzamts bekannt.

Ein interessanter Link zu diesem Thema findet sich unter:

http://www.dr-barthel.de/index.html?/gastro_schaetzung.html

Folgendes Urteil kann ich noch nbieten : FG Bremen Urteil vom 17.01.2007 - 2 K 229/04
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gibt es technische Probleme bei der Bewertung meiner Antwort ?
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

teilen Sie mir bitte mit, wie ich Ihnen hier noch weiterhelfen kann.

Ansonsten bitte ich um eine positive Bewertung für meine Information.


Mit freundlichen Grüßen