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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27434
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich besitze zur Zeit keinen Führerschein, habe aber ein PKW

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich besitze zur Zeit keinen Führerschein, habe aber ein PKW auf meinen Namen angemeldet, den gelegentlich mein Vater, bzw Bekannte von mir nutzen. So auch in diesem Fall, ein Bekannter von mir fuhr letzten Samstag diesen PKW zu einem mit mir vereinbarten Treffpunkt um mich abzuholen. Er kam zu diesen Treffpunkt, stieg aus und sagte mir, das er nur schnell einen Weg erledigen müsse und nahm den PKW-Schlüssel mit. Ich wartete am PKW und die Polizei fuhr Streife durch diese Straße. Jetzt beschuldigt mich die Polizei schwarz gefahren zu sein, obwohl ich weder das Auto berührt habe, noch drin gesessen habe und dazu überhaupt gar keinen Schlüssel zu diesen PKW besessen hab. Wie soll ich mich jetzt verhalten?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Kam den Ihr Bekannter nicht zurück um das Mißverständnis aufzuklären?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nach mehrmaligen Telefonaten, auch der Polizei, kam er, aber stritt ab, das er gefahren sei, weil er noch Restalkohol hatte und sich nicht selbst belasten wollte.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Bei einem Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach § 21 StVG muss Ihnen die Polizei das Führen des Fahrzeugs in Nachweis bringen.

Das bedeutet, Sie müssen auf dem Fahrersitz gesessen haben, der Motor muss gelaufen sein und beziehungsweise das Fahrzeug muss im öffentlichen Straßenverkehr mit Ihnen am Steuer gerollt sein.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung kann die Polizei diese Tatbestandsvoraussetzungen nicht nachweisen, so dass eine Strafbarkeit Ihrerseits ausscheiden muss.

Sollten Sie zur Beschuldigtenvernehmung geladen worden sein, ist der für Sie sicherste Weg der Polizei mitzuteilen, dass Sie derzeit keine Aussage machen werden und sich erst nach Erhalt der Akteneinsicht schriftlich zur Sache einlassen werden.

Dann sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen für Sie Akteneinsicht zu nehmen und dann zusammen mit ihm eine Stellungnahme fertigen.

Eine Aussage vor Akteneinsicht halte ich nicht für ratsam, da Sie nicht wissen können, was Ihr Bekannter schriftlich bei der Polizei ausgesagt hat. Möglicherweise wurden Sie über das bloße Ableugnen des Sachverhaltes hinaus vom Bekannten beschuldigt doch gefahren zu sein.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

sollte ich mir unbedingt einen Anwalt nehmen? Weil ich mit Sicherheit in den nächsten Tagen Post von der Polizei erhalte. Außerdem mußte ich eine Alkoholtest machen, der mit 0,00 Promille negativ ausfiel.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung kann Ihnen die Polizei aufgrund der Tatortsituation nichts nachweisen (Kein Schlüssel, kein laufender Motor...).

So wie Sie mir den Fall schildern ist die einzig mögliche Gefahr für Sie der Bekannte der Sie (um seine Haut zu retten) als Fahrer darstellen könnte. Ob dies so der Fall ist, erfahren Sie nur durch Akteneinsicht.

Wenn dies der Fall ist, dann kommt es darauf an, dass Sie eine geordnete und schlüssige Aussage tätigen. Dies sollte schriftlich und durch einen Anwalt geschehen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.