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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21619
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Also ich mache eine neue Frage auf, zu dem obenstehenden F

Kundenfrage

Also ich mache eine neue Frage auf, zu dem obenstehenden Fall!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank!

Es geht jetzt also darum, dass der Vermieter die Kaution noch immer nicht an Sie zurückgezahlt hat? Wann genau war der Auszugstermin? Womit begründet der Vermieter den Einbehalt der Kaution?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Also... es ist ja nie jemand in das Haus eingezogen!.


Wir hatten ja den Vertrag frühzeitig mit der Mieterin gekündigt,, so dass auch nie Kosten in dem Haus verursacht wurden!


 


Wir erwarten noch eine Summe von ca. 1500 Euro!


Der Vermieter begründet den >Einbehalt der Kaution damit, dass er noch bis Juni warten kann, mit der Ablesung der Nebenkosten usw...


 


 


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ok, vielen Dank für die klarstellenden Ergänzungen.

Hierzu ist der Vermieter selbstverständlich nicht berechtigt: Da Sie den Vertrag ja frühzeitig gekündigt haben, kann der Vermieter - wenn überhaupt - äußerstenfall verbrauchsunabhängige Nebenkosten geltend machen, also etwa (wenn deren Umlage im Mietvertrag vorgesehen ist) Grundsteuer, Versicherung und Müllgebühren.

Verbrauchsabhängige Kosten, insbesondere Strom, Wasser und Heizkosten, kann er dagegen nicht geltend machen, denn diese sind ja auch gar nicht angefallen.

Der Vermieter wäre folglich auch nur zu einem anteiligen Einbehalt in Höher der zu erwartenden Nebekostennachzahlung für die verbrauchsunabhängigen Kosten berechtigt.

Er ist aber nicht berechtigt, die komplette Kaution in Höhe von 1.500 Euro einzubehalten.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Lohnt es sich jetzt bereits zu klagen, oder sollten wir noch bis Juni warten, denn eigentlich ist es eh eine Unverschämtheit, was der sogenannte Vermieter da mit uns treibt.. denn wir mussten Gelder zahlen, obwohl wir nie das Haus betreten haben!


 


 


 


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, Sie müssen den Einbehalt der kompletten Kaution natürlich nicht hinnehmen.

Teilen Sie dem Vermieter schriftlich und nachweisbar (Einschreiben/Rückschein) mit, dass Sie einem Einbehalt von maximal 250 bis 300 Euro zustimmen werden (wegen der möglicherweise zu erwartenden Nachzahlung verbrauchsunabhängiger Nebenkosten). Verweisen Sie darauf, dass ein höherer Einbehalt keinesfalls gerechtfertigt ist, weil Sie keine weiteren - also verbrauchsabhängigen - Nebekosten produziert haben.

Setzen Sie dem Vermieter daher eine Frist zu unverzüglicher Auszahlung der Restkaution in Höhe von 1.200 Euro an sich von sieben bis zehn Tagen ab Briefdatum. Kündigen Sie an, dass Sie nach fruchtlosem Ablauf der Frist die Zahlungsklage zum Gericht führen werden.

Mit Ablauf der Frist wäre der Vermieter in Verzug mit der Folge, dass er Ihnen die Rechtsverfolgungskosten - Gerichts- und Anwaltskosten - als Verzugschaden zu ersetzen hätte.



Seien Sie so freundlich, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Würden Sie das auch übernehmen und was würde uns das als gemeinnützige Stiftung denn kosten, wenn wir SIe beauftragen würden?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Das können wir gerne so machen.

Über die weiteren Einzelheiten sollten wir uns per Mail abstimmen. Die Vergütung für diese Rechtsberatung würde ich Ihnen natürlich anrechnen.

Nehmen Sie einfach mit mir über die in meinem Profil hinterlegte Mail-Adresse Kontakt auf.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, vielen Dank, erstmal!


Das Gute ist, dass wir den Fall ja bereits vom letzten Jahr alles schriftlich haben und Sie sich nicht nochmal reindenken müssen, in das Gesamte!


 


Einen gesegneten Tag wünschen wir Ihnen


Viele Grüße,Erwin Mantsch

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
In Ordnung, dann verbleiben wir so.

Seien Sie so freundlich, und geben Sie noch eine positive Bewertung ab.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Hüttemann,


möchte Sie zu dem obenstehenden Fall nochmal nachfragen:


 


1. Wir haben vor einem Jahr ca. mit oder durch unseren gemeinnützigen Verein einen Vertrag mit einem Vermieter unterschrieben!


Jedoch es kam ja nie zum Einzug, in das Haus!


Wie sie evtl. noch wissen, haben wir Kaution in Höhe von drei Kaltmieten überwiesen. Wir sind jedoch nie eingezogen!


Ausser den drei Kaltmieten,ist noch eine Warmmiete in Höhe von 1579 Euro gezahlt worden! Dies geschah alles kurz bevor wir doch einen Rückzieher machen mussten, weil es ein Zerwürfniss inerhalb des Vereines gab!


Wir neigen dazu, gar keine Korrespomdenz mit dem sog. Vermieter mehr einzugehen! Der Gegner hat seinen Zahlungstermin erhalten!


Empfang hat er bestätigt!


Wir finden das eine Frechheit, was er da tut!


Aus Ihren Antworten können wir den Forderungsbetrag festlegen!



Nun zu den Fragen:


1. Gibt es ein Gesetz, wo gemeinnützige Vereine in so einem besonderen Fall etwas geschonter werden können?


2. Müssen wir denn überhaupt etwas zahlen, auch wenn lt. Gesetz drei Monate Kündigung eingehalten werden müssen?


Wir waren nie in dem Haus und haben da schon tausende überwiesen!


3. Wir fordern in jedem Fall 1579 Euro Warmmiete.


Kann der Gegner davon noch Bestandteile abziehen?


4. Wenn wir den Weg der Klagung beschreiten, können wir hier überhaupt was zurückbekonmmen? Und können wir das mit Ihnen durchsetzen?


5. Wie stehen die Chancen?


 


 


 


 


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
1.) Nein, ein solches Gesetz existiert nicht.

2.) Die Nichtnutzung der Mieträumlichkeiten befreit nicht von der Mietzahlungspflicht.

3.) Haben Sie die Warmmiete zu Unrecht geleistet, so können Sie diese natürlich auch zurückfordern. Abzüge hiervon kann der Vermieter nicht vornehmen.

4.) Sie können Ihre Kaution erfordrrlichenfalls gerichtlich durchsetzen. Da es dann zu einer mündlichen Hauptverhandlung vor Gericht kommen wird, empfehle ich Ihnen, einen Anwalt direkt vor Ort einzuschalten.

5.) Die Chancen stehen in Ihrem Fall gut.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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