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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26026
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Frau hatte

Kundenfrage

Meine Frau hatte wegen ihrem Sohn Gerichtstermine wegen dem Umgangsrecht seines Vaters ( Sohn von meiner Frau ). Das Umgangsrecht ist jetzt geklärt. Da der Vater kein Deutsch kann hat er damals einen Dolmetscher (Ungarisch/Deutsch) in seinem Antrag auf Umgangsrecht gestellt. Jetzt nach dem Beschluss will das Amtsgericht Reutlingen das meine Frau die Hälfte der Dolmetscher Vergütung bezahlen muss. Wir haben Beschwerde schriftlich per Einschreiben dem Amtsgericht geschickt. Jetzt nach 5 Wochen kommt eine Mahnung. Was sollen wir jetzt machen???? Mit freundlichen Grüssen XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich fragen:

Hat denn Ihre Frau Antrag auf Verfahrenskostenhilfe gestellt (Weil sie weder Einkommen noch Vermögen hat)?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Meine Frau hat Verfahrenskostenhilfe beantragt. Wir haben damals ein schreiben bekommen wo ich nicht sofort verstanden habe was das Amtsgericht wollte. Der Beschluss war dann so das das Verfahrenskostenhilfe abgelehnt worden wäre. Wir habe schriftlich einspruch innerhalb eines Monats gemacht. Wir haben bis heute keine Antwort vom Amtsgericht erhalten.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Grundsätzlich, also wenn Ihre Frau keine Verfahrenskostenhilfe beantragt hätte, werden die Gerichtskosten zwischen den Parteien aufgeteilt. Das bedeutet, die gesamten Gerichtskosten werden (egal wer sie verursacht hat) durch zwei geteilt und beiden Parteien auferlegt.

Es wäre also korrekt, wenn ihre Frau die Hälfte der Dolmetscherkosten zu tragen hätte.


Dies gilt natürlich nicht, soweit Ihrer Frau Verfahrenskostenhilfe gewährt wird. In diesem Falle übernimmt diese Kosten die Landesjustizkasse.

Wenn also Ihrer Beschwerde stattgegeben wird, so erhalten Sie rückwirkend Verfahrenskostenhilfe und müssen nichts zahlen.

Soweit Ihre Frau ein Mahnschreiben von der Landesjustizkasse erhalten hat, sollte sie sich an die Kasse wenden und ihr mitteilen, dass Verfahrenskostenhilfe beantragt wurde und die Beschwerdeentscheidung noch aussteht. Ihre Frau soll die Landesjustitzkasse bitten, die Forderung bis zur Entscheidung über die Beschwerde zu stunden.

Das Schreiben an die Landesjustizkasse ist wichtig, da ansonsten Ihrer Frau die Zwangsvollstreckung droht.

Über die Beschwerde über die Verfahrenskostenhilfe entscheidet das Oberlandesgericht, sofern der Familienrichter der Beschwerde nicht abhilft.

Dies kann natürlich mehr als einen Monat dauern so dass es wichtig ist sich mit der Landesjustizkasse sofort in Verbindung zu setzen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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