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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,kann ich einen Vergleich,zu dem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,kann ich einen Vergleich,zu dem ich beim Oberlandesgericht
in einer Familiengerichtsache(Scheidung) genötigt wurde,vor einem europäischem Gerichtshof wieder aufrollen und den mir entstandenden finanziellen Schaden wieder einklagen ? Bestehen sonstige rechtliche Möglichkeiten ?

Mein Gesundheitszustand war zu dem Zeitpunkt der Verhandlung (Februar 2007)nachweisbar
angeschlagen (Depression).
Mein damaliger Anwalt wurde von mir erfolglos auf Schadensersatz verklagt,dessen Prozessdauer sich bis zum Herbst 2012 hinzog.

MfG J.G. aus D.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie könnten gegen den Vergleich klagen. Hier wären aber die nationalen Gerichte in 1. Instanz zuständig. Wenn der Streitwert über 5000,- Euro liegt, müssten Sie daher vor dem Landgericht klagen, hier besteht dann auch Anwaltszwang.

Ist Ihre Frage damit beantwortet?



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,


 


meinten sie den Vergleich vom OLG (2007)


oder den Vergleich mit dem damaligen Anwalt (2012) ?

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gelten würde das für beide Vergleiche.

Ich gehe aber davon aus, dass es Ihnen um den Vergleich vor dem OLG geht.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,


 


gibt es da keine Verjährungsfristen (OLG 2007) ?


 


an welchen Fachanwalt müßte ich mich wenden ?


 


und wie wäre die Aussicht auf einen Erfolg,da ich ja


ggf. die OLG-Richter verklagen müßte,oder ?


 

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Verjährungsfristen gibt es schon. Die liegen auch üblicherweise bei drei Jahren. Der Beginn der Frist liegt aber beim Kennen oder Kennenmüssen bestimmter Umstände. Wenn Sie sich auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage berufen wollen, käme es darauf an, wann dies eingetreten ist. Bei der Anfechtung, als anderem Rechtsgrund den Vergleich anzugreifen, kommt es darauf an, wann Sie von den Umständen Kenntnis erlangt haben, die zur Anfechtung berechtigen.

Sie müssten nicht die Richter verklagen, sondern sich gegen den Vergleich als Rechtsgrund bestimmter Forderungen gegen Sie richten. Zu verklagen hätten Sie daher die andere Partei des Vergleichs, nicht das Gericht.

Wie die Erfolgsaussichten sind, hängt vom Inhalt und den Umständen des Vergleichsschlusses ab. Dass kann von hier aus nicht beantwortet werden, da müssten Sie einen Kollegen mit der Prüfung mandatieren.

So können einen FA mandatieren, müssen das aber nicht. Wenn es sich um eine Familiensache gehandelt hat, mag es von Vorteil sein, einen FA für Familienrecht zu mandatieren.

Haben Sie noch Fragen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,


 


wenn ich sie richtig verstanden habe,müßte ich also


die "damalige" Anwaltschaft meiner "Exfrau" verklagen,


da diese den Vergleichsbeschluß von den OLG-Richtern zu meinem Nachteil akzeptierten,obwohl es


ebend diese Richter waren,die mich zu dem Vergleich


gedrängt (genötigt) haben,insbesondere deren Vorsitzender.

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nein, Sie müssen die Exfrau verklagen. Die Richter können Sie nicht verklagen. Denn der Vergleich kam ja nur zwischen Ihnen und der Frau zustande.

Haben Sie noch Fragen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,


vielen Dank für ihre Auskunft.


Leider bin ich nun unschlüssiger als zuvor,da die ganze


"Geschichte" sehr komplex zu sein scheint.


 


Meine letzte Bitte wäre,da ich in der Vergangenheit


zu oft an die "Falschen"geraten bin,können sie mir


eine(n) Anwalt(in) benennen,der(die) sich mit solchen"Fällen"


auskennt und in dieser Aufgabenlösung eine Herausforderung sieht ?


 


MfG J.G. aus D.


 


 


 


 

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn Sie mir schreiben, von woher Sie kommen, kann ich Ihnen Adressen von Kollegen nennen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Scholz,


 


wohnhaft in Hamm/Westfalen,kann aber auch in die


Großräume Dortmund und Münster und deren Umfeld


fahren.

Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

persönlich kenn ich dort keinen Kollegen.

Nach eigener Recherche auf der Seite vom DAV kann ich Ihnen folgende drei Adressen geben:

Havers + Lülf Rechtsanwälte
Bahnhofstr. 15-17, 59065 Hamm, DEUTSCHLAND
Telefon: 02381 3723330
Telefax: 02381 3723339
E-Mail: mail [at] havers-luelf.de
Internet: www.havers-luelf.de

Dr. Eick & Partner GbR
Schützenstr. 10, 59071 Hamm, DEUTSCHLAND
Telefon: 02381 9883
Telefax: 02381 889710
E-Mail: hamm [at] dr-eick.de
Internet: www.dr-eick.de

Dr. Seydel, Dr. Bodenstaff, Dr. Dominicus
Südring 18, 59065 Hamm, DEUTSCHLAND
Telefon: 02381 973120
Telefax: 02381 9731222
E-Mail: rae [at] dominicus-jersch.de
Internet: www.dominicus-jersch.de


Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

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