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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

guten tag wir wollten uns einen hund kaufen .Haben für diesen

Kundenfrage

guten tag wir wollten uns einen hund kaufen .Haben für diesen auch schon eine anzahlung gemacht und der Verkäufer hat das auch im Kaufvertrag unterschrieben .Heute wollten wir ihn abholen und den rest Betrag zahlen .Der käufer hat uns aber jetzt abgesagt weil er sich so an das Hunde welpen gewöhnt hat und ihn selber behalten möchte!!!Darf dieser das?Oder haben wir eine möglichkeit denn doch zu bekommen ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Haben Sie ein Exemplar des Kaufvertrages erhalten (Beweis)?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

wir haben ein Exemplar des Kaufvertrages erhalten wo der verkäufer die anzahlung unterschrieben hat

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundlichen Ergänzung.

In diesem Falle können Sie den Abschluss des Kaufvertrages ohne Probleme nachweisen.

Wenn ein Kaufvertrag geschlossen wurde, dann sind beide Parteien grundsätzlich an den Vertrag gebunden.

Ein sogenanntes allgemeines Reuherecht, welches den Verkäufer berechtigt den Hund trotz Kaufvertrag zu behalten gibt es nicht.

Eine Ausnahme besteht allenfalls dann wenn Sie als Käufer eine Vertragsverletzung begangen hätten. Also zum Beispiel trotz Fälligkeit und Mahnung den Kaufpreis nicht entrichtet hätten. In diesem Falle dürfte der Verkäufer vom Kaufvertrag zurücktreten.

Einen solchen Fall haben wir jedoch nicht, da Sie ja die geforderte Anzahlung geleistet haben.

Sie haben also nach § 433 BGB gegen den Verkäufer einen Anspruch darauf, dass er Ihnen den Hund wie im Kaufvertrag vereinbart übergibt.

Sollte sich der Verkäufer weigern, so können Sie ihn nach erfolgloser Fristsetzung auf Herausgabe des Hundes verklagen.

Sie sollten also den Verkäufer anschreiben und Ihm eine Frist zur Herausgabe des Hundes von 7 Tagen ab Briefdatum setzen. Sollte sich dieser weiter weigern, so sollten Sie ihn sofort auf Herausgabe verklagen (Zug um Zug gegen Zahlung des Restkaufpreises)

Die Kosten des Prozesses hat dann der Verkäufer zu tragen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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