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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16466
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Mein Name ist David Busch

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist David Busch und ich bin 32 Jahre alt.
ich habe seit 2003 einen irreparabelen Bandscheibenvorfall und bekomme von meiner privaten Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente in Höhe von 1187 € diese lag bei 1100 € und steigt durch Überschußanteile jährlich.
Beim Abschluss (2001) wurde mir gesagt ich könnte wenn ich Berufsunfähig werde danach als Gewichtheber arbeiten das würde keinen interessieren.

Nun habe ich bei meiner Versicherung nachgefragt, nachdem ich von 2005 -2008 ein Studium zum Bautechniker abgeschlossen habe wieviel ich zu meiner Rente dazu verdienen darf. Hierzu bekam ich nie eine klare Aussage geschweige denn etwas schriftliches von der Versicherung.

Nach einem Anruf vor kurzem wurde mir dann gesagt das mein Gewinn (war zum Eintritt der Berufsunfähigkeit selbstständiger Kurierfahrer) von ca. 16.800 € als Berechnungsgrundlage heran gezogen wird. Mir wurde durch die Blume gesagt dass ich im Jahr max. 15.000 € Brutto verdienen darf.

Jetzt stellen sich mir 3 Fragen:

Bedeutet Berufsunfähigkeitsversicherung nicht das diese gezahlt wird wenn ich meinen Beruf (kurierfahrer) nicht mehr ausüben darf, unabhängig davon was ich dann mache oder verdiene ?

Die 15.000 € Brutto im Jahr ist das dass Steuerbrutto oder Gesamtbrutto (Ich habe einen Firmenwagen mit einem Geldwerten Vorteil von 250 € daher unterscheidet sich das) ?

Kann ich von der Versicherung verlangen das Sie mir sagen auf den Cent genau was ich dazu verdienen darf, hab ich schriftlich probiert wurde dann aber angerufen und abgewimmelt.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antworten
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

Claudia Schiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Claudia Schiessl :

Steht dazu etwas in den Versicherungsbedingungen ,also in dem Vertrag, den Sie mit der Versicherung geschlossen haben.

JACUSTOMER-vjp4nei3- :

Ich habe nichts finden können, aber ich bin mir nicht sicher ob in den Formulierungen irgend etwas versteckt sein könnte.

Claudia Schiessl :

Die BU Rente hat den Sinn , einen individuellen und sozialen Abstieg des Versicherten zu verhindern, indem der Bedarf abgedeckt wird, der dadurch entsteht, dass der Versicherte nicht mehr erwerbstätig ist

Claudia Schiessl :

Dafür soll er einen gewissen Ausgleich bekommen

Claudia Schiessl :

Oft enthalten die Versicherungsbedingungen aber eine abstrakte Verweisung.

Claudia Schiessl :

Diese ist in der Formulierung: eine andere Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausüben kann beinhaltet

Claudia Schiessl :

Diese Formulierung bedeutet, dass der Versicherer die Leistung ablehnen kann, wenn die versicherte Person auf einen anderen Beruf verwiesen werden kann

Claudia Schiessl :

Wenn Ihr Vertrag also so eine Klausel beinhaltet bedeutet das, dass Ihr neues Einkommen angerechnetwerden kann.

Claudia Schiessl :

Verhindert werden soll der soziale Abstieg, den Sie ja insoweit nicht haben, als Sie selbst über Einkommen verfügen

Claudia Schiessl :

Die 150000 wären Gesamtbrutto, denn geldwerte Vorteile werden stets dazu gerechnet

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