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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26842
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Gläubiger hat eine Pfändung zu meinem alten Arbeitgeber

Kundenfrage

Mein Gläubiger hat eine Pfändung zu meinem alten Arbeitgeber geschickt dort bin ich seit einem Jahr nicht mehr,aber mein Mann arbeitet dort noch darf sein Lohn ohne überhaupt mit Ihm gesprochen zu haben gepfändet werden?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Hat denn der Gläubiger auch ein Urteil oder einen Vollstreckungsbescheid gegen Ihren Mann erwirkt?

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Nein der Vollstreckungsbescheid ist auf meinen Namen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Lohnpfändung ist eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme.

Eine solche Zwangsvollstreckung darf nur durchgeführt werden, wenn ein rechtskräftiger Titel (Urteil, Vergleich, Vollstreckungsbescheid existiert.

Wenn also der Vollstreckungsbescheid allein auf Ihren Namen lautet, dann kann in keinem Fall in das Gehalt Ihres Mannes gepfändet werden.

Ein Recht zur Pfändung ergibt sich auch nicht aus der Tatsache dass Sie verheiratet sind.

Wenn der Arbeitgeber trotz fehlenden Vollstreckungsbescheides den Lohn Ihres Mannes an die Gläubiger abführt, so macht er sich in Höhe des abgeführten Lohns gegenüber Ihrem Mann schadensersatzpflichtig.

Sie sollten sich daher unverzüglich mit dem Arbeitgeber in Verbindung setzen und auf die Unzulässigkeit der Lohnpfändung und damit verbunden auf die Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers hinweisen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt