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Serkan Kirli
Serkan Kirli, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33
Erfahrung:  Rechtsanwalt
65886427
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Serkan Kirli ist jetzt online.

Hallo,ich pflege meine Krebskranke Lebenspartnerin, sie will

Kundenfrage

Hallo, ich pflege meine Krebskranke Lebenspartnerin, sie will mir als Dank ein lebenslanges Wohnrecht für ihre Eigentumswohnung im Grundbuch eintragen lassen. Sie lebt von ihrem Mann getrennt, der auch von dieser Sache Bescheid weiß u.a. sind noch 2 erw.Kinder da, die lt. Testament erst nach Ableben beider Elternteile das Erbe antreten können. Meine Frage: Welche Kosten kommem auf mich zu (außer Whng. Nebenkosten + Grundsteuer ? mit freundlichen Grüßen xxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Serkan Kirli hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragesteller,

danke für Ihre Anfrage bei Justanswer, welche ich wie folgt benatworte:

Im Rahmen eines Wohnrechts hat der Berechtigte einen juristischen Anspruch, ein gesamtes Gebäude oder einen Teil hiervon unentgeltlich zu nutzen. Dies erfolgt unter Ausschluss des Eigentümers und ist in § 1093 BGB juristisch verankert.

Dies bedeutet aber nicht, dass der Berechtigte keinerlei Kosten zu tragen hat. Für ihn fallen zwar keine Mietaufwendungen oder Ähnliches an, die Nebenkosten muss er aber dennoch übernehmen. So muss derjenige, der die Wohnung bewohnt, selbstverständlich für die gewöhnlichen Nebenkosten aufkommen. Das heißt, der Berechtigte muss die Kosten für Müll, Strom und Wasser selbst tragen und kann hierfür nicht den Eigentümer zur Rechenschaft ziehen.

Eintragungen ins Grundbuch können nur über einen Notar erfolgen. Auch eine Eintragung über das Wohnrecht einer bestimmten Person kann nur und ausschließlich über einen Notar erfolgen, der den Vertrag beglaubigen muss und beim Grundbuchamt für die Eintragung der Vereinbarungen sorgt.

Der Notar berechnet hierbei seine Kosten anhand der Gebührenordnung, die vom Vertragswert abhängig ist.

Die Notar- und Gerichtsgebühren für die Eintragung des Wohnrechts sind gesetzlich festgelegt. Maßgebend für die Gebührenberechnung ist der Wert des Wohnrechts. Dieser richtet sich nach dem Alter des Berechtigten und dem Jahreswert der bewohnten Räumlichkeiten.

Ist der Wert des Wohnrechts bekannt, können Sie mit Hilfe des Notarkostenrechners die voraussichtlichen Notar- und Gerichtsgebühren ermitteln:
http://www.hvh-finanzservice.de/cms/39.htmls=02f3c78ad318e243dc85cfd68dc01bf7

Oft enthält ein Vertrag über das lebenslange Wohnrecht auch eine Regelung, die laufenden Betriebskosten einer Immobilie betreffend. Hier kann man vereinbaren, dass der Nutzer des Wohnrechts anteilig die Betriebskosten übernimmt aber auch eine Regelung, in der beispielsweise die neuen Eigentümer diese übernehmen müssen, ist möglich.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen rechtlichen Überblick verschaffen konnte.

Abschließend bitte ich Sie höflichst, mir eine postive Bewertung abzugeben, ansonsten wird meine Tätigkeit nicht vergütet.

Mit freundlichen Grüßen

Kirli

(Rechtsanwalt)

Experte:  Serkan Kirli hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

sollten Sie keine Nachfragen haben, bitte ich Sie nochmal höflichst, um die Abgabe einer positiven Bewertung. Nur so kann meine Tätigkeit vergütet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Kirli

(Rechtsanwalt)

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