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Mikael Varol
Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 276
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Mikael Varol ist jetzt online.

Sehr geehrter Damen und Herren Rechtsanwälte,

Beantwortete Frage:

Sehr geehrter Damen und Herren Rechtsanwälte, ich lebe in einer Doppelhaushälfte in der ich im Erdgeschoss ein lebenslange Wohnrecht habe. Es bestehen keine notarielle Verpflichtungen. Im Obergeschoss lebt ein Mieter. Dieser Mieter hat laut seinem Mietvertrag Anspruch auf Schneeräumung. Nun hat der neue Eigentümer den Schneeräumdienst ohne unser beider Wissen gekündigt. Das ich aufgrund meines Wohnrechts Schneeräumpflichten übernehmen muss, hat er mir erst heute mitgeteilt. Nun stellt sich aber die Frage einer eventuellen Haftung. Durch die Vermieteung des OG hat der Vermieter ja eine Schneeräumpflicht. Wer aber muss an welchen Tag Räumen und wer haftet bei einen Schaden, wenn er "JETZT" eintereten würde. Wir haben nicht einmal die nötigen Utensilien zum Schneeräumen, noch haben wir eine für dieses Haus gültige Schneeordnung. Vielen Dank xxxxxx

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten darf:



Die Schneeräumpflicht hat grundsätzlich der Vermieter. Allerdings kann der Vermieter den Winterdienst durch eine Regelung im Mietvertrag oder in der Hausordnung auf den Mieter übertragen. Voraussetzung ist aber, dass diese Bestandteil des Mietvertrags ist. Fehlt solch eine Regelung, kann der Vermieter nicht nachträglich einseitig bestimmen, dass den Mieter nunmehr die Schneeräumpflicht obliegt. Als Wohnrechtsinhaber haben Sie die gleichen Pflichten und Rechte wie ein Mieter. Wenn also weder eine vertragliche Regelung, noch eine Hausordnung, in der die Schneeräumpflicht geregelt wird (welche Bestandteil des Vertrages sein muss), existiert, so trifft Sie auch nicht die Schneeräumpflicht. Daher sollten Sie in der Vereinbarung über Ihr Wohnrecht nachsehen, ob Ihnen dort die Schneeräumpflicht auferlegt wurde. Fehlt dort solch eine Pflicht, so müssen Sie den Winterdienst nicht übernehmen.Was der Eigentümer mit dem Mieter vertraglich vereinbart hat wissen Sie vermutlich nicht. In dem von Ihnen geschilderten Fall haften zumindest nicht Sie (sofern wie gesagt nicht vertraglich geregelt).


Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Wenn Sie Nachfragen haben, dann nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion „Antworten Sie dem Experten".



Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol
Rechtsanwalt

Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 276
Erfahrung: Rechtsanwalt
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

die Einräumung des Wohnrechts durch die getroffene Vereinbarung

sieht keine Räum- und Streupflicht vor. Ich weiss allerdings auch nicht, welcher § zum tragen kommt. Ich gehe nun einmal davon aus, dass dies der § 1093 BGB ist.

 

Ich habe darin ein Mitbenützungsrecht betroffener Räume sowie ein Mitbenutzungsrecht des Garten und der Nebenräume.

Lediglich werden hier die Bewirtschaftungskosten der Räumlichkeiten

für Heizung, Strom, Wasser, Kanal, Kaminkehrer, Müllabfuhr und dergleichen gefordert.

Der Eigentümer drohte mit Schadensersatzklagen bei Schadensfall.

Was geschieht, wenn "JETZT" so etwas geschehen würde?

Sorry, bin etwas ängstlich.

 

mfg

xxxxxxxxxx

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

sofern, wie bereits oben erwähnt, eine vertragliche Regelung zur Schneeräumpflichtfehlt, sind Sie dazu auch nicht verpflichtet. Dafür sehe ich keine Anhaltspunkte, insbesondere Bewirtschaftungskosten der Räumlichkeiten für Heizung, Strom, Wasser, Kanal, Kaminkehrer, Müllabfuhr begründen keine Schneeräumpflicht. In dem Fall geht die Drohung des Eigentümers ins Leere, so Sie nach Ihrem Vortrag nicht schadensersatzpflichtig wären, wenn "jetzt" etwas passiert. Sie sollten sich daher vom Eigentümer nicht unter Druck setzen lassen und brauchen keine Angst zu haben.

Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,


 


mit Fragestellung, was ich bisher versuchte, teilte ich Ihnen mit, einen Ihrer Kollegen angeschrieben zu haben.


Da jener Kollege längere Zeit "Offline" war, ersuchte ich mit gleicher Fragestellung "Online" einen anderen Experten zu Rate zu ziehen, in diesem Fall Sie. Nun gab er mir Stunden später auf die an Sie gleich gestellte Frage, eine völlig andere Antwort.


 


So schrieb er mir, dass ich als Wohrechtsberechtigter, wenn nichts im Vertrag geregelt sei, automatisch die volle Verpflichtung und Haftung bei Schneeräumen übernehmen muss. Also völlig das Gegenteil zum Mietrecht. Der Vermieter habe grundsätzlich die Streu-und Räumungspflicht gegenüber den Mieter, nicht aber gegenüber den Wohnungsberechtigten. Er berief sich auf den § 1093 Rn. 9.



Auch das Fehlen eine Schneeordnung sei hier ohne Belang.


 


Bitte raten Sie mir, denn er meinte auch, Mietrecht und Wohnrecht sind zwei Paar Schuhe.


 


Vielen Dank

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

in § 1093 BGB ist keine Regelgung betreffend der Streupflicht des Wohnberechtigten. Mit § 1093 Rn 9 war vermutlich eine Verweisung auf eine bestimmte Literatur gemeint.Sollte hierzu eine nähere Angabe erfolgt sein, so bitte ich dies mir mitzuteilen, damit ich die Angabe überprüfen kann.

Dennoch bleibe ich bei meinen obigen Ausführungen. Selbstverständlich sind Miete und Wohnrecht unterschiedlich. Mit meiner Formulierung " Als Wohnrechtsinhaber haben Sie die gleichen Pflichten und Rechte wie ein Mieter" war lediglich gemeint, dass es vom Ergebnis her in Ihrem Fall ähnlich ist. Denn neben Ihnen als Wohnberechtigter sind weitere Mieter vorhanden, d.h. das Haus bzw. das Grundstück ist nicht Ihnen allein zugewiesen, so dass Sie nicht ohne weiteres die Streupflicht trifft. Nur bei einer vertraglichen Regelung hätte Sie die Streupflicht getroffen, die aber wie gesagt im notariellen Vertrag hätte geregelt werden müssen.


Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Vielen Dank für Ihre Antwort und guten Abend,


 


ihr Kollege hat sich nun diesbezüglich komplett gegenteilig geäussert.


Hierzu nahm er folgende Stellung.


Der Wohnrechtnehmer tritt automatisch in die Verpflichtung des Vermieter bzw. Eigentümer ein. Ist "KEINE" Regelung bezüglich der Streu -und Räumpflicht geregelt, so muss der Wohnrechtnehmer diese Pflicht übernehmen. Der Mieter hat grundsätzlich keine Streu -und Räumpflicht, außer dies ist gesondert im Mietvertrag geregelt. Nachdem ich wohnrechtberechtigt bin, lasstet diese Verpflichtung, aufgeteilt zwischen dem Eigentümer und mir, auf meinen Schultern.


Sollte nun "Jetzt" ein Schadensfall eintreten, so ist zunächst der Eigentümer haftend, dieser kann er mir gegenüber aber geltend machen.


Nun raten Sie mir bitte, was ich annehmen soll?


 


Vielen Dank

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass gegenteilige Aussagen getroffen werden. Dass Sie das evtl. durcheinander bringt kann ich verstehen.

Aber meine Rechtsauffassung beruht auf folgender Überlegung:
Da in Ihrem konkreten Fall Sie lediglich ein Wohnrecht an einer Wohnung haben, im Übrigen aber das Haus und das Grundstück (Ihr Recht den Garten zu nutzen spielt hier keine Rolle) dem Eigentümer zusteht, ist er verpflichtet sich um den Winterdienst zu kümmern. Etwas anderes wäre es also, wenn das Wohnrecht am gesamten Grundstück und Haus Ihnen zustehen würde. Dieser Fall ist aber bei Ihnen nicht gegeben. Daher trifft Sie nicht die Streupflicht, solange im notariellen Vertrag dies nicht ausdrücklich geregelt wurde.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Ich darf zitieren:


 


Einräumung von Wohnungsrecht.


Frau P gewährt Herrn Hassold ein lebenslanges Wohnungs-und Mit-


Benutzungsrecht am Vertragsobjekt. Danach erhält er zur alleinigen und ausschließlichen Benutzung, die Wohnung im Erdgeschoss im Vorbezeichneten Anwesen.


 


Dies ist im Grundbuch lt. Vereinbarung erfolgt. Die Eintragung hat den ersten Rang erhalten.


 


Ich hoffe Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sie erhalten nach dieser Formulierung das Recht zur ausschließlichen Benutzung lediglich an der Wohnung im Erdgeschoss.

Zu klären wäre allerdings noch, auf was sich "Vertragsobjekt" bezieht. Dies müsste im notariellen Vertrag ebenfalls definiert sein. Dies dürfte aber die Wohnung im Erdgeschoss sein, so dass es bei den obigen Ausführungen bleibt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Ich denke das sich dieses Vertragsobjekt auf den Grundbuchstand bezieht. Darin geht unter anderem hevor, dass dieses Objekt unbelastet ist und deshalb an erster Rangstelle eingetragen werden konnte.


 


Festzuhalten wäre auch, dass die Wohnrechtgeberin mehrere Objekte in ein und der selben Straße besas.


 


Eine definition für die Ausführung "Vertragsobjekt" wurde in dieser Vereinbarung nicht beschrieben.


 


Wie schon erwähnt wurde das Obergeschoss vermietet und habe lediglich im Erdgeschoss das Wohnrecht. Der Eigentümer kann die nicht wohnrechtsbezoge Räumlichkeiten jederzeit an Dritte weiter geben.

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
SIe haben lediglich das WOhnrecht an der EG-Wohnung. Weitere Rechte haben SIe nicht. Daher obliegt nach meinen obigen Ausführungen die Streupflicht dem Eigentümer.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Ich darf Sie kurz "ZITIEREN"


So schrieben Sie gerade:


Sie haben lediglich das Wohnrecht an der EG-Wohnung.


 


"WEITERE RECHTE" ( sollte eher Pflichten heissen, oder?) haben Sie nicht. Daher obliegt nach meinen obigen Ausführungen die Streupflicht dem Eigentümer.


Kann die Ausführung "Vertragsobjekt" nicht auch aufgrund dieser Vereinbarun, die ja letztendlich als ein Vertrag gewertet wird, deshalb so bezeichnet worden sein?


 


Ich nicht, dass Sie wegen mir Überstunden leisten müssen?

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vertragsobjekt ist die Wohnung im EG, da weitere Angaben nach Ihren Ausführungen nicht enthalten sind.

Die Formulierung "Frau P gewährt Herrn Hassold ein lebenslanges Wohnungs-und Mit- Benutzungsrecht am Vertragsobjekt. Danach erhält er zur alleinigen und ausschließlichen Benutzung, die Wohnung im Erdgeschoss im Vorbezeichneten Anwesen." bedeutet, dass die Wohnung im EG das Vertragsobjekt ist.

Die Streupflicht ist beim Eigentümer!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Darf ich dies meinem Eigentümer es so mitteilen, denn er setzt mir ja schliesslich das Messer auf die Brust.


 


Wie lange sind Sie noch im Dienst?

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

selbstverständlich dürfen Sie es dem Eigentümer so mitteilen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie damit zufrieden sind. Erst durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Bitte fragen Sie so oft nach, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten haben.

Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Werde es ihn so mitteilen und dazu noch in schönschrift.

Jener hat was gegen Schwule und möchte diese auch rausssshaben.

 

Meine Frage disbezüglich wäre nun geregelt. Ab wann darf ich Ihnen neue Fragen stellen?

 

mfg

xxxxxxx

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Da ich nicht die ganze Nacht online bin [auch Anwälte müssen mal schlafen ;)] können Sie Ihre neuen Fragen direkt an mich richten. Ich werde, sobald ich online bin, Ihre Fragen beantworten. Ich bin in der Regel ab morgens bis zum späten Abend erreichbar, ähnlich wie heute.

Es freut mich, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit helfen konnte. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie meine Arbeit durch Ihre positive Bewertung honorieren.

Ich wünsche Ihnen in dieser Angelegenheit alles Gute und eine gute Nacht.

Mit freundlichen Grüßen

Mikael Varol
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Eine neue Frage sei noch erlaubt. Bitte eine Antwort ist für morgen völlig ausreichend.


 


Für meine Wohnrechtsgönnerin war ich aufgrund Vorsórgevollmacht ihr Betreuer. Ausser dieser Vorsorgevollmacht hatte ich noch zusätzlich eine Immobilienvollmacht. Ich hatte die entscheidungberechtigung, für Mietverträge, Behörden und konnte aussergerichtliches oder gerichtliche Verfahren bestreiten. Diese Vorsorge war nicht Bestandteil der Vorsorgevollmacht . Meine Wohnrechtsgönnerin hatte mit ihren Bruder, der aber leider des Erbe ihres Vermögens wurde, keine besondere Zuneigung. Er schlug sie und unterdrückte sie. Nun kam es, dass ich einer Person, die mir sehr nahe steht, eine Wohnung vertmietet habe im gleichem Haus, nur eine Etage höher, in dem ich das Wohnrecht inne habe. Durch die zu meinen Gunsten ausgestellten Immonbilienvollmacht, schloss ich 6 Tage vor dem Tode, der Vollmachtgeberin einen Mietvertrag ab.


 


Der Erbe will dies aber mit allen mitteln annullieren. Ich habe aufgrund dieser Vollmacht, Miete, Mietzins, Kautionen usw. nach den Willen serklärungen der Vollmachtgeberin ausgeführt. Kann der Rechtsnachfolger diesen Mietvertrag wieder annullieren?- nach dem ich dies Vollmach seit fast zwei Jahr für die Vollmachtgeberin einsetzte? Ich wäre Ihnen sehr verbunden gelegentlich eine Antwort zu erhalten-


 

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Gute Nacht und träumen Sie gut..

 

ich hoffe wieder von Ihnen wieder zu hören!

 

 

Liebe Grüß

xxxxxxx

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

sofern von der Wohnungseigentümerin Ihnen eine wirksame Vollmacht zur Vermietung erteilt wurde, die auch nicht widerrufen wurde, ist die Vermietung wirksam. Die Vermietung kann der Erbe nicht "annulieren", sondern müsste unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist und Nennung eines Kündigungsgrundes dem Mieter kündigen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Wenn Sie Nachfragen haben, dann nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion „Antworten Sie dem Experten".



Mit freundlichen Grüßen



Mikael Varol
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

 


Guten Nachmittag!


Ich danke XXXXX XXXXXür die so schnelle Antwort.


Ein Widerruf der Vollmacht gab es nicht so lange die Vollmachtgeberin lebte. Der Rechtsnachfolger sieht in diesem Mietvertrag offensichtlich eine Vorteilsnahme, für den Mieter. Man muss erwähnen, dass der Mieter des Obergeschosses auch im unteren EG das Gleiche und gleichlautende Wohnrecht erhielt. Wir beide sind schwul und leben in dieser Wohnung. Die Vollmachtgeberin wollte damit sicher gehen, dass der Schäferhund, den wir laut der Vereinbarung zu dem Wohnrecht, nach ihrem Tod in diesem Haus versorgen. Fremdpersonen wollte sie nicht mit ins Haus lassen, denn jener Hund, hat ein ziemlich ausgeprägtes "Wachverhalten". Dieser Mietvertrag wurde von mir rechtskräftig erstellt und unterschrieben. Leider ist die Vollmachtgeberin 6 Tage danach verstorben. Nun glaubt er eine Widerspruchsfrist zu haben um diesen Mietvertrag zu annullieren.

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Je nach Ausgestaltung der Vollmacht kann dem Erben unter Umständen ein Widerruf zustehen, wodurch allerdings die Vollmacht für die Zukunft zurückgenommen wird.

Jedoch spielt es in Ihrem konkreten Fall keine Rolle. Der Mietvertrag, der sogar noch während der Lebenszeit der Vollmachtgeberin abgeschlossen wurde, ist wirksam. Die Rechtsauffassung des Erben, den Mietvertrag widerrufen zu können, ist falsch. Sie und Ihr Freund brauchen sich also keine Sorgen zu machen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.


Ich danke XXXXX XXXXXür Ihre wohltuende Antwort.


Diese Vollmacht wurde mir bereits vor fast zwei Jahre ausgestellt.


Nach dem Tod der Vollmachtgeberin hatte ich bis zur Testamentseröffnung, die Aufgabe eines "Geschäftsführer ohne Auftrag"


inne, was er auch anerkannte.


Darf ich Ihnen eine nächste Frage stellen?


 


mfg


Hassold

Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

es freut mich, dass ich Ihnen in dieser Angelegenheit helfen konnte. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie meine Arbeit durch Ihre positive Bewertung honorieren.

Gerne können Sie mir weitere Fragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Mikael Varol
Rechtsanwalt
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