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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17058
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte am heutigen Tag einen Termin beim Jobcenter Offenbach. Um über eine zeitnahe Bestimmung des Antrages auf Arbeitslosengeld II zu erzielen, musste ich persönlich vorsprechen und alle Angaben des ausgefüllten Antrages, mit eindeutiger Richtigkeit bestätigen. Den Antrag auf Arbeitslosengeld II habe ich bereits am 07.11.2012 angefochten, jedoch war laut Aussage des Jobcenters, kein früherer Termin möglich. Ergo habe ich lediglich mein Kindergeld zum Überleben gehabt. Mein Vermieter droht mich aus der Wohnung zu werfen, da ich kein Eigenkapital besitze und die Miete aufgrund des Verzuges des Arbeitsamtes nicht begleichen kann. Meine Frage: Ist es rechtens einen Menschen derartig Menschenunwürdig zu behandeln ? Zusatz: Meine Sachbearbeiterin verkündete mir, dass die Bearbeitung des Antrages in ca. 3- 4 Wochen erfolgen wird. Meiner Meinung nach, ist dieses Verhalten eine Zurückweisung und die Schädigung, jedes einzelnen Menschen, der ebenfalls von solch einer Situation betroffen ist. Zudem habe ich ein privates Ereignis vor ca. 3 Jahren erlitten. Ich versuche eine Festanstellung in einer Firma zu erhalten, bei den Bewerbungen achte ich stets auf mein Können und dem, was ich mir im Arbeitsalltag zutrauen würde. Durch dieses Ereignis jedoch, wird mir im Großen und Ganzen ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bin Transsexuell und kenne meine Bereiche (Arbeitsbedingt) in denen ich mich wohlfühle, wenn es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, werde ich allein durch mein Auftreten zurückgewiesen und eine gnadenlose Ignoranz und großes Unverständnis machen sich beim potentiellen Arbeitgeber breit. Gibt es keine Gleichberechtigung mehr ? Ich benötige ganz dringend einen Rat, der mich wieder hoffen lässt und mich nach vorn bringt. Über mögliche Antworten freue ich mich - und verbleibe - Mit freundlichen Grüßen XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

raschwerin :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte am heutigen Tag einen Termin beim Jobcenter Offenbach.
Um über eine zeitnahe Bestimmung des Antrages auf Arbeitslosengeld II zu erzielen, musste ich persönlich vorsprechen und alle Angaben des ausgefüllten Antrages, mit eindeutiger Richtigkeit bestätigen.
Den Antrag auf Arbeitslosengeld II habe ich bereits am 07.11.2012 angefochten, jedoch war laut Aussage des Jobcenters, kein früherer Termin frei.
Ergo habe ich lediglich mein Kindergeld zum Überleben gehabt.
Mein Vermieter droht mich aus der Wohnung zu werfen, da ich kein Eigenkapital besitze und die Miete aufgrund des Verzuges des Arbeitsamtes nicht begleichen kann.

Meine Frage: Ist es rechtens einen Menschen derartig Menschenunwürdig zu behandeln ?
Zusatz: Meine Sachbearbeiterin verkündete mir, dass die Bearbeitung des Antrages in ca. 3- 4 Wochen erfolgen wird.
Meiner Meinung nach, ist dieses Verhalten eine Zurückweisung und die Schädigung, jedes einzelnen Menschen, der ebenfalls von solch einer Situation betroffen ist.

Zudem habe ich ein privates Ereignis vor ca. 3 Jahren erlitten.
Ich versuche eine Festanstellung in einer Firma zu erhalten, bei den Bewerbungen achte ich stets auf mein Können und dem, was ich mir im Arbeitsalltag zutrauen würde.
Durch dieses Ereignis jedoch, wird mir im Großen und Ganzen ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Ich bin Transsexuell und kenne meine Bereiche (Arbeitsbedingt) in denen ich mich wohlfühle, wenn es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, werde ich allein durch mein Auftreten zurückgewiesen und eine gnadenlose Ignoranz und großes Unverständnis machen sich beim potentiellen Arbeitgeber breit.
Gibt es keine Gleichberechtigung mehr ?

Ich benötige ganz dringend einen Rat, der mich wieder hoffen lässt und mich nach vorn bringt.

raschwerin :

Danke.

raschwerin :

Ich lese und prüfe gerade.

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Danke.

raschwerin :

Warum haben Sie schon den Antrag angefochten?

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Ich habe den Antrag gestellt, am 07.11.2012 auf ALG II. Da ich mein privat Kapital aus meiner Selbstständigkeit aufgebraucht habe, war es nun wieder nötig mich Arbeitssuchend zu melden.

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Allerdings wartete ich seitdem bis zum heutigen Tag, dass ich den Antrag einreichen konnte. In diesem Gespräch wurde die ausgefüllten Angaben noch einmal auf die Richtigkeit überprüft und nun zur weiterbearbeitung weitergeleitet. Allerdings besitze ich keinen müden Cent mehr, mitdem ich mich über Wasser halten kann. Die Antragsentscheidung soll angeblich erst in 3-4 Wochen fallen.

raschwerin :

Ja, ok.

raschwerin :

Sie können beim Jobcenter einen Vorschuss anfordern.

raschwerin :

Oder Sie stellen zum Sozialgericht einen Eilantrag.

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Muss ich bei diesem Eilantrag etwas beachten ? Ergo muss ich etwas bestimmtes mit einreichen ?

raschwerin :

Nein, das muss nicht gemacht werden.

raschwerin :

Das Gericht fragt dann selbst beim Jobcenter nach.

JACUSTOMER-txtd6z2h- :

Ich werde es zunächst heute versuchen, den Eilantrag zu stellen.

Was mache ich jedoch mit meinem privaten Problem was ich habe ? Schliesslich kann mich kein Arbeitgeber nach dem Äußeren bewerten.

raschwerin :

Wie lauten Ihre Rückfragen?