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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6149
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo,ich habe ein rechtliche Problem.Ich habe mich auf

Kundenfrage

Hallo, ich habe ein rechtliche Problem. Ich habe mich auf der Agentur xxxxxxxxx angemeldet, wo Sugardaddys Sugarbabes suchen. Also reiche Männer, die junge Frauen finanziell unterstützen, damit diese sie begleiten..genauso ein Arrangement habe ich getroffen. Ein Mann hat mir 1000 Euro überwiesen, dafür , dass wir uns 2x für ca 3 Stunden getroffen haben. Ich habe immer gesagt, dass ich in einer Beziehung bin und nur darüber nachdenke, diese ggF zu beenden. Ich habe mich dagegen entschieden und das Arragement beendet. Außerdem habe ich bezüglich meines Semesters gelogen, um mich etwas interessanter zu machen. Ansonsten waren meine Angaben allerdings korrekt. Er hat mir noch von sich aus eine teure Winterjacke geschenkt. All dies will er nun finanziell entschädigt haben. Nun droht er mir, mich zu verklagen auf ca 4000 Euro, um die 1000 Euro zurückzubekommen, und sogenanntes "schmerzensgeld" . Oder ich soll ihm 2000 Euro überweisen, um mich "außergerichtlich" zu einigen. Zudem droht er mir ,meine Karriere zu ruinieren und vor die Presse damit zu gehen.. Ich bin mir keiner Fehler bewusst. Ich habe einen Mann getroffen , als Sugardaddy, was alles rechtens war. Dafür hat er mich bezahlt. Und nun wo,ich das Arrangement beendet habe will er mich verklagen. Bitte helft mir.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie dem mann keine Leistungen versprochen haben für die bezahlt wurde und die Sie nicht "geliefert" haben, besteht rechtlich kein Anspruch auf Rückzahlung des gezahlten Betrages. Ein Schmerzensgeld ist schon geich gar nicht geschuldet.

Sie sollten sich schriftlich per Einschreiben mit dem mann in verbindung setzen und diesen auffordern, Drohungen wie getätigt (vor die Presse gehen usw.) zu unterlassen. Sie können auch androhen, dass Sie, sollte der mann diese Schritte tatsächlich einleiten, Ihrerseits Schmerzensgeld verlangen werden.

Auf keinen Fall sollten Sie sich einschüchtern lassen. Sollte sich das Vorgehen zu einem Stalking entwickeln sollten Sie ggf. einen Rechtsanwalt einschalten.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Bei Unklarheiten stellen Sie bitte beliebig oft Nachfragen. Stellen Sie Ihre Rückfragen bitte nicht über die Smileys, sondern „dem Experten“ antworten. Halten Sie die Frage für nicht beantwortet, fragen Sie bitte beliebig oft nach.

Bestehen keine Nachfragen, bewerten Sie bitte die erteilte Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Meine "Leistung"war ja in dem Sinne der Begleitservice an diesen Tagen..


 


Der Mann meint, ich hätte ihn hinsichtlicher meiner Absichten getäuscht, also ihm vorgemacht, eine Partnerschaft käme ernsthaft in Frage, um Geschenke zu bekommen..ich habe immer immer betont, ich würde lediglich darüber nachdenken, meine vorhanden Beziehung zu beenden.


 


Er behauptet, dadurch, dass ich teils falsche Angaben gemacht habe, habe ich böswillig nur sein Geld gewollt , und das will er nun zurück.


 


 


Ich habe ihm geantwortet, dass das lächerlich ist, da die Jacke ein Gut der Schenkung ist §516 Bgb und seine Antwort eine Drohnung,woraufhin er nur schrieb, dass er dann nun zum Anwalt geht.


 


Er kommt von weiter weg und hatte Anfahrtskosten bzw Hotelkosten, um mich zu treffen . Dafür kann ich ja aber nicht zur Haftung gezogen werden, da er sich aus freien Stücken ja dafür entschieden hat, oder ?


 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

selbst wenn Sie eine Partnerschaft in Aussicht gestellt hätten, so gab es keinen Rechtsanspruch darauf. Das gemachte Geschenk war eine freiwillige Leistung des Mannes und kann nicht unter irgendeinem Vorwand zurückverlangt werden. Hier gilt das Motto "geschenkt ist geschenkt, wieder holen ist gestohlen". Das geld war eine Gegenleistung für die Begleitung, die Sie erbracht haben.

Auch Hotel und Fahrtkosten können nicht verlangt werden. Wenn er sich mit einer ihm unbekannten Person trifft nimmt er auch ein gewisses Risiko in Kauf.

Sie können wirklich unbesorgt sein, es gibt keine RECHTSGRUNDLAGE, die dem Mann einen Anspruch verschaffen würde. Bleiben Sie ruhig und warten Sie ab, ob er wirklich zum Anwalt geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die passiert ist quasi NULL:


Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen noch Unklarheiten ? Ansonsten darf ich um Bewertung der Antwort bitten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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