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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26348
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 01.12.2002 mit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 01.12.2002 mit meinem Arbeitsgeber eine Vereinbarung über die Umwandlung von Arbeitsentgeld in Versicherungsschutz nach § 3 Nr. 63 EStG -Pensionskasse - abgeschlossen.

Der Vertrag beinhaltete, dass ich monatlich 75,- € meines Verdienstes in die Pensionskasse einzahlte, die der Arbeitgeber mit 15,- € bezuschusste, also 90.- € gesamt.

Ich hatte die Möglichkeit den Vertrag im Juni 2011 zu kündigen, welche ich wahrnahm.
Der ausgezahlte Gesamtbetrag (mit Überschussbeteiligung) belief sich auf 10166,73 €.

Laut Steuerbescheid verlangt das Finanzamt jetzt eine Nachzahlung in Höhe von 3704,10 €.
Weil die Auszahlung der Pensionskassa nach § 22 Nr. 5 Satz 1 EStG zu versteuern ist.

Ist eine Nachzahlung in dieser Höhe gerechtfertigt.

Mit freundlicher Hochachtung
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Das Finanzamt hat dem Grunde nach Recht:

Da Ihre Beiträge zunächst als steuerfrei behandelt (§ 3 Nr. 63 EStG), sind die Zahlungen als sonstige Einkünfte voll steuerpflichtig (§ 22 Nr. 5 Satz 1 EStG).

Dies wurde auch durch das BMF in seiner Verwaltungsanweisung im Schreiben vom 21.01.2009 so festgelegt.

Die Azszahlung 2011 ist dann auch mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern.

Die Höhe der Nachzahlung hängt daher vom Gesamtbetrag Ihrer Einkünfte im Kalenderjahr 2011 ab.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Der persönliche Steuersatz liegt in den allermeisten Fällen zwischen 30-35 %.

Ausgehend davon wären die 10166 EUR mit etwa 3050-3558 EUR zu versteuern.

Die Nachforderung Ihres Finanzamts liegt daher noch im Bereich des Üblichen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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