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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22060
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

am 5.10.2012 wurde ich an der bandscheibe operiert. Währendessen

Kundenfrage

am 5.10.2012 wurde ich an der bandscheibe operiert. Währendessen sollte ich eine haftstrafe ( 3 monate )antretten,nach §29. mein behandelter arzt empfielt bzw.rät mir mindestens 3 monate nach der OP, also frühestens ab dem 5.1.2013 die ausgesprochene haftstraffe anzutretten.
Doch die Staatsanwaltschaft vordert einen sofortigen Haftantritt.
Auf grund dessen hat mir mein Arzt ein attest für die schtaatsanwaltschaft ausgestellt,
in dem er von einem sofortigen haftantritt abrät, sondern erst ab frühestens 5.01.2013.
die staatsanwaltschaft setzt sich aber über dieses attest hinweg und akzeptiert es nicht.

nun meine frage dazu:
was kann ich tun, um meine Haftstraffe bis zum 5.01.2013 aufzuheben
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Gegen die ablehnende Entscheidung des Staatsanwaltschaft auf Zurückstellung der Strafvollstreckung haben Sie die Möglichkeit, gemäß den §§ 23 ff. EGGVG Beschwerde bei dem zuständigen Oberlandesgericht einzulegen.

Zuständige ist das Oberlandesgericht, in dessen Bezirk die Beschwerdebehörde ihren Sitz hat. Zuständig ist gier also das OLG, in dessen Bezirk die StA, die Ihren Antrag auf Zurückstellung zurückgewiesen hat.

Dieser Antrag auf gerichtliche Entscheidung durch das OLG muss innerhalb eines Monats nach Zustellung oder schriftlicher Bekanntgabe des Bescheides schriftlich oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle des Oberlandesgerichts oder eines Amtsgerichts gestellt werden.

Ist also seit der Ablehnung Ihres Zurückstellungsgesuchs noch kein Monat vergangen, so können Sie nun Beschwerde zum OLG erheben mit dem Antrag, dass Ihnen Haftaufschub gewährt wird.

Begeben Sie sich daher zu dem nächst gelegenen Amtsgericht, denn auch dort können Sie Ihren Antrag stellen. Suchen Sie dort die Geschäftsstelle auf. Nehmen Sie sämtliche Unterlagen und Bescheide in dieser Angelegenheit mit.

Auf der Geschäftsstelle geben Sie unter Vorlage aller Dokumente an, dass Sie gegen den ablehnenden Bescheid der StA Beschwerde zum OLG einlegen wollen. Ihr Antrag wird dann zu Protokoll genommen und weitergeleitet. Das OLG wird dann über Ihren Antrag entscheiden.


Geben Sie bitte kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie bitte so freundlich, und geben Sie kurz eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich den für die Rechtsberatung vorgesehenen Anteil Ihrer Anzahlung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie gerne nach, soweit noch Klärungsbedarf besteht. Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um die Abgabe einer Bewertung bitten. Selbstverständlich können Sie anschließend jederzeit kostenfrei Folgefragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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