So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Claudia Schiessl.
Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16948
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Laut EU Racht habe ich verstanden das es keine Diskriminierung

Beantwortete Frage:

Laut EU Racht habe ich verstanden das es keine Diskriminierung auf Basis Geschlecht geben soll. Meine Frage ist ob eine Veranstalung das vom Bundeministerium für Kunst und Kultur in Österreich das die Berufschancen für Frauen über das für Männer direkt fördert auf ungleiche Basis gegen eine EU Gesetz oder Richtlinie stosst:

"„Speed Dating“ für Komponistinnen und Veranstalter!
Zur Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung des Schaffens zeitgenössischer österreichischer Komponistinnen plant die Kunstsektion für 16. Oktober 2012 erstmalig eine Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen von Komponistinnen, Veranstaltern und Ensembleleitern. Im Rahmen eines „Speed Datings“ können sich von Fachgremien nominierte Komponistinnen mit ausgewählten Werken den anwesenden Veranstaltern und Ensembleleitern präsentieren.

Das Ziel der Initiative ist längerfristig und nachhaltig eine Erhöhung des Aufführungsanteils von Werken österreichischer Komponistinnen im heimischen Konzertbetrieb und im Repertoire österreichischer Orchester und Ensembles.

Das Format versteht sich als Pilotprojekt und ist Teil einer Reihe von Programmen, die für den Förderungsbereich ausgearbeitet wurden, um eine gendergerechte Verteilung der Kunstförderungsmittel zu erreichen."

Es handelt sich hier auch an ausschliesslich Österreichische Komponistinnen und nicht EU Mitglieder.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.

Claudia Schiessl :

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Customer:

:-)

Claudia Schiessl :

Es kommt hier in der Tat eine Diskrminierung wegen des Geschlechts in Betracht, da sich die Veranstaltung des Bundesministeriums nr an Frauen richtet.

Customer:

Gibt es eine kurze Hinweis auf ein Gesetzparagraph das ich hindeuten kann bei eine Beschwerde?

Claudia Schiessl :

Einen Augenblick bitte ich bin noch nicht fertig.

Claudia Schiessl :

Die Maßnahme, eine sonst benachteiligte Gruppe , nämlich Komponistinnen zu fördern kann aber auch eine sog. positive Maßnahme darstellen, die dazu da ist, benachteiligte Gruppen über einen gewissen Zeitraum zu bevorzugen

Claudia Schiessl :

Von daher kann eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zwar in Betracht kommen, muss aber nicht.

Claudia Schiessl :

Es gibt ja sog. Frauenförderprogramme, die es zum Ziel haben bewusst diese sonst benachteiligten Gruppen zu fördern.

Claudia Schiessl :

So ZB gibt es einen Frauenförderplan des Ministeriums für Kunst und Kultur

Customer:

Verstehe. Ich glaube nicht das, besonders in Wien, Komponistinnen benachteinigt werden. Die Anträge auf Förderungen mögen meisten von Männliche Bewerbern kommen aber das kann auch andere Gründe haben. Es ist alles nicht so einfach nicht wahr? Die Frage ist vielleicht ob nachzuweisen ist das eine Gruppe wirklich benachteiligt ist?

Claudia Schiessl :

Ja, das ist schwierig. Ich denke einmal, das in dem Fall eine Diskriminierung von Männern nicht angenommen werden kann.

Claudia Schiessl :

Die Veranstaltung hat ja gerade das Ziel , Komponistinnen bekannter zu machen, ist also mit Männerbeteiligung gar nicht möglich.

Customer:

Und dafür bedanke XXXXX XXXXX (als zufällig Mann der es ganau so schwer und sogar eigentlich jetzt noch schwerer hat) als die Komponistinnen :-)

Claudia Schiessl :

Offensichtlich meint man, dass Frauen zuwenig aufführen und will das ändern

Claudia Schiessl :

Ja es ist schon klar, dass Sie dadurch im Nachteil sind, aber hier eine Diskriminierung anzunehmen ist schwer

Customer:

Es gibt zu wenig von allem. Ich beobachte nur was aufgeführt wird im Rahmen von Kompositionsbettbewerbe. Die letzten 5 sind alle von Frauen gewonnen worden (habe selber nicht teilgenommen) und die Rundfunkanstalten haben alles schon längst ausgeglichen.

Claudia Schiessl :

Ja es ist auch so, dass wenn man eine wirkliche Gleichbehandlung erreichen will man die Frauenförderprogramme sein lassen muss

Customer:

Da ich über 50 bin und schon lange im Geschäft bin (und wirklich keine der diskriminiert gegen entweder oder) kann ich an solche Bettbewerbe nicht Teilnehmen da die an "junge" KomponistInnen ausgeschrieben sind. Das ist wahrscheinlich Altersdiskriminierung aber eine andere Frage :-) Es ist ja Sonntag, ich hebe das auf bis ich das Geld vielleicht mehr brauche..... Inzwischen, vielen Dank XXXXX XXXXXüße aus Wien

Claudia Schiessl :

Viele Grüße zurück und ich würde sehr höflich um eine positive Bewertung bitten

Customer:

Gerne :-)

Claudia Schiessl :

Sie bewerten meinen Service für Sie und nicht das Ergebnis der Antwort

Customer:

Solange Sie meine Rechtschreibung nicht bewerten. Service für mich super, danke.

Claudia Schiessl und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.